190: Todesanzeige - Matthias Teil 1

September 26, 2006

Am Samstag verstarb Herr Matthias* in einem tragischem Autounfall. Er hinterlässt zahlreiche Freunde und Verwandte, die ihn lieben und ihn gerne weiter im Leben begleitet hätten….

Todesanzeigen lese ich normalerweise nicht. Aber heute Morgen habe ich nach einer Bestimmten gesucht. Ich wusste, dass sie gedruckt werden würde. Schließlich ist er ein alter Freund von mir. Was für ein Abschied. Einerseits ganz in seinem Stil, andererseits ganz und gar nicht. Als ich sie dann endlich fand, überraschte sie micht trotzdem. Mein Tribut an einen der letzten New-Economy Dinsosaurier…. Aber nicht mehr heute.

*Name vom blogger verändert

185: Freies Wochenende

September 16, 2006

Mein Terminkalender ist mal wieder so voll, dass ich nur noch Brände löschen darf. Deshalb bin ich bis Montag ersteinmal still. Vielleicht magst Du ja an meiner Umfrage (rechts) teilnehmen. Ich möchte ganz gerne ein wenig mehr über meine fleißige Leserschaft erfahren…

Viel Spaß und bis bald,

Euer Frank

182: Honig fürs Ego mit einem Schreck

September 13, 2006

Es gibt ja viele Sätze, die man als Mann gerne hört. Ich höre wenige Sätze gerne, aber Katharina hat es genau getroffen. Ihre Gesprächseröffnung war vielleicht ein wenig brutal, aber jetzt weiß ich endlich wodran ich bin. „To be, or not to be“. Die Antwort ist …

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Off-Topic (Politik): Was kriegt man denn alles für 658,42 € ? Aufruf: Ein anderer Blick auf die Studiengebühren

August 25, 2006

Wir sind noch nicht auf dem richtigen Weg.Heute kam mein neuer Studentenausweis mit der Post. Ich packte ihn aus und ärgerte mich wieder über meine steigende Semesterzahl und das viele Arbeiten. Aus reiner Neugier drehte ich das Papier um, denn auf der Rückseite ist immer ein Überweisungsträger für den nächsten Semesterbeitrag. Bisher verteuerte sich das Studieren jährlich um 6-8 €. Aber als ich die Zahl auf dem Träger sah, blieb mir die Spucke weg. 658,42 €! Was wird nun geschehen?

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Off-topic Politik: Sehr empfehlenswerter Essay

August 18, 2006

Ich möchte allen meinen LeserInnen einen Essay von Spiegel Online ans Herz legen. Es geht um die Integration, Terrorismus und die deutsch/europäische Art damit umzugehen.Bitte nehmt Euch die Zeit, wenigstens den ersten Teil zu lesen. Er beinhaltet eine Menge interessanter Informationen und bietet eine etwas andere Sichtweise zu den bisherigen Problemen.Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Ihr Eure Meinung zu dem Essay ein wenig kundtut… Ich freue mich auf eine kleine politische Diskussion.

Webtipp: Der Top Werbeslogan …

August 16, 2006

… für ein Fitness-Studio überhaupt!

Gefunden beim Sloganmaker in seinem köstlichen Eintrag.

Liebe und Wahnsinn

August 3, 2006

Endlich weiß ich wieso Liebe so nah am Wahnsinn ist. Schoko-Bella hat es in ihrer kleinen Geschichte herausgefunden. Sehr lesenswert!

Kreative Pause

June 2, 2006

Ich flieg nach China. Deshalb gibt es hier eine kleine kreative Pause. Ich werde noch ein wenig online stellen.

Drückt mir die Daumen, es wird hart. Ich bin am 14.6. wieder da.

136: Mit einer fremden Gestalt im Spiegel Teil 2: Nur noch mein Schatten

May 28, 2006

Wolken auf meinem Wertehimmel.Ich war mal ein ganz anderer Mensch. Niemanden wollte ich wehtun, keinerlei Drogen irgendeiner Art konsumieren und für das Gute im Menschen stehen. Wie weit ich davon abgekommen bin! *Oder nicht?* Es hört sich naiv an, aber ich hatte es sehr genau ausgearbeitet. Ich hatte einen strengen *Codex, nachdem ich lebte.* Dann kamen die drei Dämonen unserer Welt: Das Geschäft, das Geld und die Frauen.
Ein Freund versuchte es mir deutlich zu machen, was mich schon länger beschäftigte. Lebe ich überhaupt noch das, woran ich glaube? Was ist von meinem Codex übrig geblieben? *Nicht viel, aber dennoch Alles.* Meinen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe ich nicht verloren. *Ganz im Gegenteil.* Der ist stärker ausgeprägt denn je. Drogen? Jein. Nur gelegentlich Alkohol, aber niemals mehr als ein paar Bier. Dafür leider sehr viele Zigaretten täglich. Aber die letzten beiden Teile des Codex, das nicht Wehtun und nicht Lügen, die sind vor die Hunde gegangen. *Ich gehe über Leichen. *

Nein, ich habe niemanden getötet. Aber ich habe Eines durch das Geschäft mir angeeignet: Ich halte mich nicht an Regeln. Alles was da ist, wird gebogen bis genau an die Bruchgrenze. Das gilt für alle Lebenslagen. Ich maximiere und optimiere Alles und Jeden. *(Außer meine Rechtschreibung.)* Dabei versuche ich niemanden zu schaden. Dafür gibt es aber zwei Ausnahmen.

Menschen, die Schaden für mich in Kauf nehmen bzw. mir direkt schaden, verlieren jeglichen Respekt. Für den Umgang mit diesen Menschen gelten für mich keine Regel, kein Anstand und keine Rücksicht. Die andere Ausnahme der Direktive *„Unversehrtheit der Anderen“* ist eine gemeine, egoistische Nutzenabwägung. Eine Beziehung ist für jeden Menschen eine Bereicherung. Und wenn die Partner weit auseinanderklaffende Lebenserfahrungen gemacht haben, wird der wenig erfahrene Partner sehr viel mehr profitieren. Da dies nun mal mit den Meisten meiner Partnerinnen der Fall war, hat sie die Beziehung zu mir Einiges gebracht. Dies bilde ich mir nicht nur ein, das wurde mir von fast Allen *ins Gesicht gesagt.*

Sollte also ihr Nutzen aus meiner Sicht ihren Schaden, den sie aus meiner Sicht durch mein unabwendbares Nomadentum erleiden, überwiegen, würde ich Etwas mit dieser Person anfangen. *Um mein Verlangen nach der Beliebigkeit wieder einmal erfolglos zu stillen zu versuchen.* Lügen würde ich nur im Notfall, nicht ganz alle Fakten auf den Tisch legen eher öfter. Was ist da aus mir geworden? *Es ist noch etwas komplizierter.*

113: Das Schlachtfeld Wirtschaftswissenschaften: Teil 1 – Volkswirtschaft

May 2, 2006

Die Volkswirtschaft ist bunt,  und es wird nie langweilig. Genau wie meine Krawattensammlung.Gelegentlich höre ich auch eine VWL Vorlesung. Sie sind durch die Bank weg interessanter als BWL Vorlesungen. *Aber die Frauen sind fast die Gleichen.* Unter Studenten munkelt man ja oft, dass die Medizin eine Heiratsvermittlung ist: *„Entweder du kriegst deinen Doktor, oder du machst ihn selbst!“* Da ist definitiv nicht nur beim Medizinstudiengang etwas dran, sondern auch bei einigen anderen Studiengängen. Wenn aber diese Studiengänge eine Heiratsvermittlung sind, dann ist die VWL eine Sexvermittlung. Kein Wunder, wenn es regelmäßig um Nachfrage-, Angebotskurven und Nutzenmaximierung geht.
In der VWL mischt man die kurzfristige und die langfristige Sichtweise. Dies kann bei Interesse, Fleiß und Kreativität zu recht aufgeklärten, strategischen und Nutzen maximierenden Ansichten führen. Dabei geht es meistens eher um den Gesamtnutzen, nicht um den Egoismus. Interessanterweise zieht dieser Studiengang ein besonderes Klientel an Frau an. Einige Eigenschaften fallen einem etwas aufmerksamen Besucher sofort ins Auge.

*Die Damen sind relativ gepflegt, aber alle ein klein wenig Alternativ.* Querdenken ist hier durchaus gefragt, auch wenn es oft um recht lineare Prozessabläufe geht. Dies spiegelt sich durch den Kleidungsstil wieder. Die meisten weiblichen VWLer sind zwar schick und meistens sexy bekleidet, aber ein oder zwei Elemente bzw. Accessoires tanzen aus der Reihe: Das Kopftuch (nein, nicht ein Schleier, eher ein großes Kopfband vom Nacken aus um den Kopf gewickelt), praktische Sneaker zum hautengen *„ich zeig dir alle Konturen“* Outfit, der Crumpler zum Tussi-Look, komisch hochgesteckte aber sehr fesselnde Haare, viel Schminke und tiefer Ausschnitt zu Schlabberhose und Wanderschuhen. Hier wird alles gemischt, Hauptsache der eigene Nutzen wird optimiert. *Und die Strümpfe!*

Zum Glück hat hier die *„Ich zeig dir meinen Tanga und du weißt wer ich bin“* Modewelle noch nicht zu stark eingeschlagen. Aber durch das starke Sozialisieren mit BWLern schwappt dies leider über. Versteht mich nicht falsch, Tangas sind schön, aber manchmal einfach zu plump, obszön und billig. Ein guter Auftritt kann durch das Erhaschen eines Tangas durchaus *aufgeheizt* werden, aber ich möchte nicht als Erstes den Tanga sehen. Es hat einfach etwas von einem „Fick mich“ Schild auf der Stirn. Natürlich ist mir klar, dass nicht jede Tanga-Trägerin unbedingt *volkswirtschaftlich angehauchten Sex* haben möchte. Aber Mädels, die Ihren Tanga so weit aus der Hose schauen lassen, dass er sich im BH-Verschluß verfangen könnte, sind da einfach anrüchig.

Was ich zu schätzen gelernt habe ist der Ehrgeiz, den die meisten weiblichen VWLer an den Tag legen. *In jeder Lebenslage.* VWL ist schwer, heutzutage sehr mathematisch und vor allem zeitaufwendig. Ich kann mich mit den meisten Volkswirtinnen einigermaßen unterhalten, ohne mich zu unterfordert zu fühlen. Aber fast alle Gesprächspartnerinnen hatten eines gemeinsam: Sie haben geflirtet, was das Zeug hält. Wenn man sich anstrengt, kann man jede Woche eine neue „Lernpartnerin“ haben. Wieso? Weil hier anschienend die StudentInnen zwei wesentliche Antriebe haben: Karriere und Erfahrungshorizont. Meine volkswirtschaftlichen Bettgeschichten (Fiona, Desiree halb und Katharina), sind zwar nicht repräsentativ, aber alle waren schon bewusst bei der VWL, und alle waren auch sehr bewusst im Bett und bei der Beziehung.

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