151: Der ultimative Dating Guide – Teil 2: Flirten – Die Basis

August 1, 2006

Ein Flirt durchbricht den Alltag wie ein Sonnenstrahl die Wolken.Flirten ist wohl einer der am meisten missverstandenen Künste der Welt. Die meisten Menschen können nicht flirten, und noch viel weniger merken, wenn geflirtet wird. Es wird Zeit die Kunst der Künste, das Spiel der Spiele und die Freude aller Freuden näher zu beleuchten. Aber vorweg verrate ich schon einmal ein kleines Geheimnis: Es gibt keine Regeln, nur ein paar Prinzipien…

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148: 13 bei 130 auf 133,3 – Oder: Ein Moment der Reflektion

July 29, 2006

Manchmal erschrecke ich mich vor meinem eigenen Schatten.Manche Tage vergisst man so schnell nicht… Ich fuhr um 6:30h die Hauptstraße der Stadt entlang nach Hause, alles schlief noch. Aus dem Radio dröhnte „Prodigy – Firestarter“, ich war noch verschwitzt und hatte zerzauste Haare. In Erinnerungen an die gerade verbrachte heiße Nacht drückte ich das Gaspedal bis zum Anschlag und murmelte grinsend: „13!“

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145: Mein Dilemma Teil 4: Die Beliebigkeit (A)

July 24, 2006

Grosses erreichen kann man nur, wenn man Grosses erlebt hat.Ich schreibe oft darüber, ich weiss. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass einige von euch jetzt laut aufstöhnen. *Nicht schon wieder dieser Sch….* Aber das ist mir egal. *Sorry.* Das Erfahren der Beliebigkeit hat etwas mit meinen zentralen Charaktereigenschaften zu tun. *Nicht weil ich beliebig bin.* Wieso jage ich so gerne? Was reizt mich an den Frauen so sehr? Und wieso bin ich früher Fremdgegangen? Was erhoffe ich mir davon? Die Antwort hat mit Wein zu tun. Und mit den Frauen. *Vor allem mit mir.*

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Update: Dating Guide Teil 1

July 11, 2006

Danke für eure bereichernden Kommentare! Ich habe soeben den ersten Teil des Dating Guides aktualisiert.

135: Mein Dilemma Teil 1: Sabrina

May 27, 2006

Welches nehme ich?Sabrina spielt eine zentrale Rolle in dem unumgänglichen Dilemma meines Daseins. Sie ist meine Partnerin. Ich bin in sie verliebt, sie scheint mich zu lieben. Was will man(n) mehr? *So Einiges.* Sie stellt einer der vier Tore da, von denen ich nur Eines wählen sollte. Die Wahl macht sie mir einfach und wiederum schwer. Warum reite ich mich jetzt zum x-ten Mal in so einen Schlamassel?
Man könnte denken ich kann nicht nein sagen. Aber ich habe es nun mehrfach getan. Nachdem mich Jura Iris so betrogen, und ich gemerkt habe, wie sehr das einem Liebenden wehtun kann, versuche ich „richtigen“ Pfad zu gehen. *Quatsch.* Jedenfalls habe ich Sabrina kein einziges Mal betrogen, und dabei soll es nach Möglichkeit bleiben, bis zum Tag des Dilemmas.

Bisher war mein Beziehungsleben eher wie ein Pferderennen. Wenn ein Pferd es nicht mehr brachte, begann ich auf ein anderes Pferd zu setzen. Manchmal setzte ich auch gleichzeitig auf verschiedene Pferde. Natürlich sollte das nicht unbedingt das Wettbüro mitbekommen. *Ich war zu lange in London.*

Aber es ist Anders. Sabrina ist anders. Sie hat etwas auf dem Kasten. Ich kann sie schon fast als ebenbürtig respektieren. Eigentlich ganz. Wenn da nicht eine einzige Sache wäre… Sie ist zu wenig belastbar. Was ich damit meine ist, dass sie zwar fleißig ist und durchaus mehr schafft als andere Frauen, aber einfach zu schnell quengelt und demotiviert ist. *Schwäche.* Nein, keine Schwäche, eher wie eine *Mimose.* Das ist etwas was ich nicht sehr gerne mag. Ich bin derjenige, der teilweise Nächte durcharbeitet, mal eben für ein paar Monate mit fünfstelligen Schulden oder Gewinnen dasteht, sehr unter Druck geraten kann und des Öfteren auch mal angegriffen oder beleidigt wird.

Das erwarte ich nicht unbedingt von meiner Partnerin, aber sie sollte nicht wegen ein bisschen Rückenschmerzen herumjammern, auch wenn sie noch so schlimm sein mögen. Jammern bringt nichts. *Nutzenoptimierung.* Auch Probleme mit dem Chef sind keine Probleme, sondern Herausforderungen, die nach einer Lösung schreien. Da komme ich dann meistens ins Spiel. Aber in diesen Punkten zeigt Sabrina, dass sie zwar stark ist, aber manchmal etwas zu zart. Ich bin natürlich durch meine Beziehungen zu Katharina und Jura Iris an sehr robuste Exemplare der weiblichen Spezies gekommen, weshalb mir Sabrinas Art mehr auffällt.

Da ich in Zukunft nicht ein stressbefreites oder einfaches Leben haben werde, sollte meine Partnerin schon widerstandsfähig, zielstrebig und aufgeschlossen sein. *Sonst passt es nicht.* Abgesehen von den leichten Abstrichen in der Widerstandsfähigkeit ist Sabrina schon eines der besten *Pferde im Stall.* Sie könnte ein ganz klein wenig versauter sein, und ein wenig mehr Wirtschaftsverständnis aufbringen. Ansonsten ist sie so zauberhaft wie ich es mir vorstellen kann. Ich merke, meine Rationalität hat sich zum Schutz der Emotionen wieder in den Vordergrund gedrängt.

128: Die nahe Zukunft, und 18.444 € und wieso ich jetzt einige Tage weg war…

May 18, 2006

18.444 € sind am Montag auf mein Konto eingeschlagen. Nach 6 Monaten harten Kämpfens. Der Kunde hat gezahlt. Das ist die erste Hälfte des letzten Teiles. Also kommen bald noch mal 18.444 €. Aber das Geld gehört nicht mir. *Noch nicht.* Dafür haben mich die letzten Tage sehr gebannt. Eine perfide Idee ist in meinem Verstand aufgekommen und hat mich ergriffen. Parallel dazu stehe ich vor einer Entscheidung, die ich nicht treffen möchte… Das Dilemma… In drei Wochen ist es perfekt.
Natürlich habe ich direkt mal die Hälfte ausgegeben. Für Schuldentilgung. Bevor ich meine Mitarbeiter nicht rechtzeitig bezahlen kann, leihe ich mir Geld zusammen. Aber die Business Angels mussten langsam ihr Geld zurückbekommen. Dann will das Finanzamt noch eine Anzahlung von 8.000 €. Das Geld ist also schell weg. Aber bald kommen die zweiten 18.444 €, und davon gehört Einiges mir. Da kommt dann endlich eine neue Digitalkamera (Spiegelreflex, mindestens 10 MP). Wenn jemand Tipps hat, her damit! Hinzu kommt ein neues richtig kleines und leichtes Notebook (mein Zweites), ein paar 250GB Festplatten, ein wenig Kleidung, ein wenig mehr Küchenzeug (Mixer für hausgemachtes Pesto) …

Aber das ist alles unwichtig. Ich habe mir etwas Böses überlegt. Etwas was nicht zu mir passt. *Oder doch?* Ich halte nichts von Rache, es ist ein niederes Gefühl. Und ich sehe es nicht als Rache, sondern nur als Lehrstunde. Ich werde Ben kennen lernen. Aber Anders. Vielleicht habe ich zuviel Hautnah gesehen. Aber das ist sehr kompliziert. Ich werde ihn nicht beleidigen, noch nicht mal anfassen. Nur etwas wegnehmen, was ihm alles bedeutet. Und das werde ich wie Dreck behandeln und dann wegwerfen. Ja, es ist ekelig, ja es ist primitiv, ja es ist sinnlos. *Aber es macht Spaß.* Und es wird ihm eine Sache geben, die er sonst nicht erhalten wird: Eine Erkenntnis. Aber mehr dazu später. Ich bin eben ein Lehrerkind. Es ist mir unangenehm. Aber ich sehe darin etwas Gutes. *Mehr dazu später.*

Das wirkliche Problem habe ich schon oft angeschnitten, aber noch nicht beschrieben. Es treibt mich in den Wahnsinn. Vielleicht habt ihr Ideen. Ich werde bald darüber schreiben… Hoffentlich finde ich eine Antwort, bevor ich nach ihr gefragt werde.

122: Zwischennotiz: Ich kriege den Zug noch, aber er hat Vorsprung – Behind the Scenes

May 10, 2006

Tjaja, was ist mit *Sabrina?* Was für ein *Dilemma* steht an? Was läuft noch mit *Jura Iris?* Lasse ich *Ben* davonkommen? Gebe ich mich so etwas Kindischem wie einer *Abrechnung* hin? Was ist mit den ganzen angefangenen Artikelreihen? Hier ein kurzer Zwischenstand mit ein paar Zwischeninfos, nur damit ihr wisst, dass hier nichts eingeschlafen ist…Die Maibaum-Anleitung hat noch mindestens zwei Teile und wird eher lustig,
Sabrina hat mindestens einen zweiten sehr aufschlussreichen, lieben aber auch problematischen Teil,
Boshaftigkeiten wartet auf sein perfides Finale,
die fremde Gestalt im Spiegel ist auch noch mit mindestens einem Teil dabei und etwas ekelerregend,
Das Schlachtfeld der Wirtschaftswissenschaften hat noch mindestens einen noch viel böseren Teil,
Katharina Teil 3 liegt mir sehr am Herzen,
Jura Iris Teil 8 das große für mich sehr wichtige Finale,
Anleitung zum Fremdgehen hat noch Stoff für 2-3 erkenntnisreiche und diskussionsanregende Teile,
Ich würde gerne meine neue Reihe über Flirten, Körpersprache und Bekleidung starten,
Und vor allem die Beliebigkeit Teil 3 steht an, da mich die Beliebigkeit immer mehr in ihren Bann zieht.

Womit fange ich an? Ich habe hier ein Tiddlywiki, also ein kleines persönliches Notizbuch mit mittlerweile über 100 Ideen und Schnipseln, die ich verarbeiten möchte. Teilweise fertig geschriebene Artikel, deren Zeit noch nicht reif ist, teilweise nur ein Titel mit Stichworten dazu. Was mache ich bloß? *Ich hab jemand Neues kennen gelernt.* Bin ich ein Arschloch? *Das klärt sich bald.* Aber ich werde erst einmal das Dringendste angehen…

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120: Sonn(iger)tag

May 8, 2006

Sommer ist etwas Schönes. Von meinen 4 Sonnenbrillen ist dies die einzig richtig fiese, Aber manchmal schocke ich gerne. Asi bin ich aber eigentlich gar nicht. Macht aber Spaß.Ich sitze hier in einer mittelgroßen Studenten-Stadt in Deutschland, die ich aus Gründen meiner Anonymität nicht nennen möchte. Es ist herrlich sonnig, ich sitze in einem Cafe an einem See, in dem es freies WLAN gibt. *Herrlich.* Sabrina ist unterwegs und macht Erledigungen (ta you shi). Ich lerne Chinesisch und blogge euch etwas Interessantes…
Ich bin eine ganze Ecke weiter gekommen in meinem Leben als momentan der Stand meines Blogs ist. Das wurmt mich wieder etwas, aber es ist schwer mit den Entwicklungen stand zu halten. Ich weiß, das schreibe ich öfter, aber *so ist es.* Ich denke ich werde diese Woche aufholen, euch Sabrina vorstellen, meine Abschlusskonzepte für Jura Iris vorstellen. Ihre Mutter erhält einen Besuch, und Jura Iris wird sich ein letztes Mal mir hingeben. Aber Ben und vor allem seine dauernd betrogene Freundin wird mich kennenlernen. *Die Details machen es.* Es ist komplizierter und reizvoller, als es sich anhört, aber das werde ich noch alles erzählen.

Das Cafe hier schockt mich etwas. Es gibt nur Cola, Sprite, Fanta und Wasser als alkoholfreie Kaltgetränke. Eine Bottle charge kennt hier keiner. Dies ist vor allem in London üblich, wo man eine Lizenz braucht, um Alkohol auszuschenken. Folglich gibt es viele lizenzlose aber sehr gute Restaurants, die keinen Alkohol haben. Die Gäste bringen selbst WEin mit, und zahlen eine Art Korkengebühr, eine bottle charge. Dies gibt es auch für die alkoholfreien Getränke, die sie nicht anbieten. *Sehr praktisch.* Ich liebe Gin Tonic oder Tonic Water über alles, und bringe gerne eine __gekühlte__ *eisgekühlte* Flasche mit. Aber nicht hier. Also Cola. Und zur Feier des Sommers gönne ich mir ausnahmsweise ein paar Zigaretten, Menthol natürlich. Die sind normalerweise fies (wie Zigaretten sonst auch), aber ab und zu, im Sommer… Da kommen wir zum nächsten Problem hier in Deutschland: Blutig ist hier nicht Blutig. *Ich spreche von Steaks.* Ich bin in England aufgewachsen, und da sind Steaks richtige Steaks. *Die Kartoffeln müssen sich rot färben,* wenn man mit der Gabel ins Steak sticht.

Ansonsten habe ich jetzt einen großen Streit mit einem Kunden, der mir noch über 40.000 € schuldet, und diese einfach nicht bezahlt. Ich habe zwar schriftliche und mündliche Zusagen, aber mein Konto ist noch im Dispo. *Sehr hässlich.* Die Bank wird ungeduldig, das Finanzamt auch. Also Anwalt. Ich hasse die Zahlungsmoral hier. Der Kunde darf also den maximalen Verzugszins zahlen, was nach §288 BGB zwischen Personengesellschaften und nicht Verbrauchern 8% über dem Basiszinssatz sind. Das ist eine Menge Holz. Mein Anwalt kann das direkt miteinklagen, zusammen mit seinem bitte üppigen Sätzen. Mein Anwalt freut sich.

Was gibt es noch? Ich habe Probleme mit unselbstständigen Mitarbeitern, Katharina (noch in den USA), einem neuen Geschäftskonzept. Gibt es Leser hier, die in Köln situiert sind, wirklich fit mit Windows XP sind und für 12-15 € die Stunde arbeiten wollen? Kein Verkauf, kein Vertrieb, nur technische Dienstleistungen für 80% Privatkunden und 20% Geschäftskunden? Vielleicht nicht die beste Idee hier zu fragen, aber ich finde kaum Leute… Achja, Führerschein und Ortskenntnis vorausgesetzt.

Gut, ich denke ich schreibe jetzt etwas für meinen anderen Blog (ein Businessblog) und vielleicht spreche ich diese nette Franzosin da drüben an. __Roothaarig__ Rotharig, kurz geschnittene Frisur, zierlich, klein, selbstbewusst, sehr sexy. Sie lächelt so süss und schaut mir neugierig zu, was ich so amüsantes Schreibe. Bin beim Bloggen immer am Lächeln und Lacheln, vor allem bei den Kommentaren. *Sie hat gerade rübergeguckt.* Leider hat sie auf französisch bestellt, und ich bin (noch) sehr schlecht. Vielleicht spreche ich sie mit meinem durch starken britischen Akzent geprägten Englisch an, das kommt meistens ziemlich gut. Andererseits, Chinesisch ist wichtiger, und Miss Frank (Sabrina) kommt in zwei Stunden. Es wäre aber auch nur ein Gespräch, ein wenig Appetit holen. *Ich hab grad zurückgelächelt.* Was mache ich jetzt? Wenn sie wüsste, dass ich über sie schreibe… Ich mach’s. Viel Spaß Leute, bis bald.

NACHTRAG: Der Eintrag ist von Sonntag auf Montag verlegt worden, damit sich wieder keiner von euch Lesefaulen darüber beschwert, dass es hier zu schnell geht ;)

115: Die neuen Prostituierten: Ein Schock

May 4, 2006

Fun is not a straight line...Ich musste heute spät abends über den Straßenstrich. Ja, wer muss da schon vorbei. *Ich.* Aber nicht weil ich Dienstleistungen sehen / konsumieren wollte, sondern weil es wirklich der kürzeste Weg ist. *Alte Ausrede – aber wahr.* Brunette mit tiefem Ausschnitt und langen Beinen, magersüchtige Blonde mit Gürtel als Rock, voluminösere Hausfrau in ihren 40ern und dann etwas was ich als Allerletztes erwartete…Nein, keine meiner Ex-Freundinnen. Da stand ein Mann. *Wahrscheinlich ein Zuhälter?* Oder ein Freier? *Wohl kaum.* Er trug ein Computergehäuse unter dem Arm, und wollte über die Straße! Sind die arbeitslosen Programmierer jetzt so verzweifelt, dass sie auf den Strich gehen? *Dafür braucht man aber wirklich keinen Computer.* ;) Oder vielleicht ein Blogger, der „mobil“ etwas pikanteres Bloggen wollte? Die neuen von unserer hochgelobten Arbeitsagentur angekündigten Fortbildungsmaßnahmen? (Wo ist eigentlich Claudia geblieben?)

Dieser Mann hat es mir wirklich angetan. Kontraste und Gegensätze finde ich ja in sich schon reizvoll. Wie z.B. das Moos, das ich letztens auf einer Edelstahlplatte fotografiert habe. Aber dies sprengte so einige Erlebnisse der letzten Wochen. Was mich auf einige andere Themen bringt. Soll ich darüber schreiben? *Ein anderes Mal vielleicht.* Interessiert ihr euch für Kochrezepte?

114: Boshaftigkeiten: The good, the bad, and the ugly Teil 1

May 3, 2006

the uglyIhr dachtet ihr kennt Frank? *Wahrscheinlich falsch gedacht.* Im Rahmen meiner „Sauer Woche“ schreibe ich ein paar richtige Hässlichkeiten. Dieser Eintrag in meinen Blog stellt die erste Hässlichkeit dar. Ganz wichtig für das Lesen: Egal wie unangenehm es sein mag, unbedingt bis zum Ende lesen! Das gilt prinzipiell für alle meine Einträge, aber für diesen auf besondere Art und Weise.
Ich schickte ihr eine SMS. *“Bist du noch wach?“* Um 23:20h schläft sie schon. Aber eine Antwort erhalte ich immer. Entweder sie ist doch noch wach und antwortet, oder ich habe sie durch die SMS geweckt und sie antwortet ebenso. *“Ja, möchtest du vorbeikommen?“* War ihre Antwort. Wie sonst auch. Mit meiner *“Du hast 20 Minuten.“* SMS reicht es aber dann auch an Kommunikation. Ich wasche mich. Was habe ich an? Meinen alten Trainingsanzug und ein weißes T-Shirt. Der Trainingsanzug sieht schon ziemlich fies aus, ist etwas zerschlissen. Aber für sie reicht es noch.

Sie läuft mir seit wir uns das erste Mal trafen hinterher. Dabei lässt sie sich quasi alles von mir gefallen. *Sehr praktisch.* Wir treffen uns eigentlich nie in der Öffentlichkeit, wozu auch. *Mit ihr gibt es nicht viel zu reden.* Normalerweise schicke ich ihr einfach gelegentlich, alle paar Wochen mal, eine SMS. Z.B. wenn ich alleine bin und meine Freundin keine Zeit hat, oder wenn ich sowieso bei ihr in der Nähe bin. Da sie immer sofort antwortet, und auch immer zu meinen Selbsteinladungen ja sagt, können wir uns gelegentlich treffen. Eine diskrete und durchaus nette Gelegenheit, *für Zwischendurch.*

Auch an diesem Abend fuhr ich wieder zu ihr. Wir haben uns jetzt sieben Wochen lang nicht gesehen. Ich habe sie natürlich nicht großartig vermisst, aber es ist einfach wieder an der Zeit. Meinen Trainingsanzug habe ich angelassen, *sie beschwert sich ja ohnehin nie.* Nur wenige Sekunden nachdem ich klingele, drückt sie mir schon auf. 3 Etagen höher wartet sie schon geschniegelt und leicht geschminkt, aber noch deutlich müde im Türrahmen und lächelt mich an. *„Hallo.“* bringt sie in ihrer leicht schüchternen Art heraus. Sie sieht gar nicht so schlecht aus. Im Vergleich zu den anderen beiden Damen, Pia und Luise, zwar nicht ganz so gut, aber dennoch hübsch. Gut gebaut, schlank, lange blonde Haare, eben brauchbar.

Ich trete in ihre kleine Wohnung ein, ziehe meine Schuhe aus und klettere hoch in ihr Bett. Dort lege ich mich einfach schon mal auf die Bettdecke und schaue ihr zu, wie sie die Kerzen anzündet. 5 Teelichter und 3 Kerzen. Dann schaltet sie ihr Licht aus und kommt zu mir hoch. Ich beobachte sie weiter, während sie lächelnd auf mich zu krabbelt. *Sie setzt sich auf mich, und küsst mich.* Ich greife ihr gelegentlich an die Brüste, lass sie aber machen. Sie zieht mir schon bald die Hose aus und nimmt ihn in den Mund. Sie ist zwar nicht die Beste dabei, aber sie gibt sich irgendwie Mühe und es ist eine nette Abwechslung zum üblichen Fick mit Luise oder Pia. Ziemlich bald bin ich nackt, und ziehe sie auch aus. Sie beugt sich zu ihrem Kästchen hinüber, und ich unterbreche sie. *„Nein, ohne.“* Das waren die ersten Worte, die ich ihr an dem Abend sagte.

Sie schaute mich nicht sonderlich überrascht an und setzte sich mit ihrer Feuchtigkeit auf mich. Ich ließ sie mich für eine oder zwei Minuten reiten, bis wir Positionen tauschten. Ich komme nach ungefähr 4 Stößen und lege mich neben Sie. *Sie guckt immer so aufgeregt.* Kaum liege ich da, will sie wieder ein Gespräch anfangen. Dabei legt sie ihre Hand auf meine Brust und will mich streicheln. Ich habe aber einfach keine Lust mehr und sage ihr „Ich will meine Ruhe.“

Schon bald schlafe ich ein. Sie wacht vor mir auf, und schaut mich erwartungsvoll an. Ich nehme sie noch mal kurz, ziehe mich an und gehe. Sie schaut komisch und will noch etwas sagen. *Aber ich gehe wortlos.*

Ich habe ja schon viele Dinge in meinem Leben getan. Aber das ist unter meiner Würde. Dies ist aber genau was letzte Nacht geschah. Obwohl ich nicht danach fragte, tat sie es einfach, sie erzählte es mir in allen Details während unseres üblichen Telefonats. Nur war ich nicht bei ihr, *sondern er.* Ben hat sich genau so verhalten, ausnahmsweise glaube ich Jura Iris. Aber sie ist eben in ihn verliebt. *Ist das die richtige Frau für mich?* Trotzdem vermisse ich sie irgendwie.

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