Katharina: So schön es auch ist, so schlimmer wird es auch

December 11, 2008

Es gibt zwei Arten von weiblichen Mitmenschen: Mädchen und Frauen. Damit meine ich aber weniger das Alter, sondern eher das Verhalten und Denken. Wie ich ja bereits schrieb, ist Katharina (zum Glück) wieder in mein Leben eingetreten. Sie ist in ihrem Jahr der Abwesenheit sehr viel herum gekommen. Früher war sie ein Mädchen, was mich ein wenig störte. Aber sie kam als Frau zurück. Jetzt wird sie langsam wieder zu einem Mädchen. Liegt es an mir?

Chinesische Backstreet Boys?

January 25, 2008

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MySpace als Film

January 25, 2008

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Mein derzeitiges Lieblingsmusikvideo

January 25, 2008

Ja, wir sind hier nicht mei MTV, ich weiß. Trotzdem kann man mal ein Video gut finden oder?

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243: Dates mit New Yorker Ladies 2 / 3 - Candy

December 7, 2007

Ich habe in meinem Leben zwei Candys kennen lernen dürfen. Beide passten zum Namen. Aber jetzt geht es um die “richtige” Candy. Nicht Regen-Candy.

Es war irgendeine Privatparty. Ich weiß nicht mehr bei wem, wann oder wo. Nur die Stadt ist mir noch klar: NYC. Es war eine recht gediegene Feier, sehr gute Rebsorten, erstklassiger Artisankäse und schöne bites. Ich hatte meinen Spaß, zumal dort eine gute Anzahl an sehr interessanten Mädels in heimischer Atmosphäre unterwegs waren. Sie hatten ihre Deckung unten, was mir die Möglichkeit gab etwas experimenteller zu üben.

Candy war mir als einer der ersten Mädels aufgefallen. Sie war einfach ein Signal, in jeder Hinsicht. Rote Stiefel, ein rotes Top und Kurven, vor denen selbst die besten Bergstraßen Frankreichs vor Neid erblassen. Ihr Ausschnitt machte jede Unterhaltung zur Tortur. Ich merkte wie nervös ich wurde und genoss es. Nervosität, d.h. ich bin nicht völlig erkaltet. Mitten im Gespräch ging uns der Wein auf unserer kleinen Couch für 1,5 Personen aus. Sie stand auf und raubte mir mit dem Muskelspiel ihrer Beine und Waden die letzten zwei oder drei Worte meines Satzes. Langsam aber zielstrebig ging sie zur Küche und warf mir kurz einen Blick über die Schulter.

Ich folgte ja schon. Nicht zu schnell, schließlich soll sie meine Begeisterung ja nicht in jeder Sekunde spüren. Am Besten gar nicht, aber das war fast unmöglich. Ich kam ihr durch den verwinkelten Gang nach. Und bekam fast nicht mit, dass sie weit im Türrahmen eines der Zimmer stand und mir mit ihrem Zeigefinger ein eindeutiges Signal schickte.

Mein Puls verdoppelte sich. Innerhalb eines Augenaufschlags. Adrenalin und Hormone tanzten verrückt und mir entfiel sogar kurz der Name meiner Freundin. Ich betrat ahnungslos und neugierig das Zimmer, indem sogar eine kleine Tischlampe mit rotem Lampenschirm brannte. Klack. Die Tür. Ich blieb einfach regungslos stehen. Sie wird schon auftauchen.

Zuerst spürte ich ihre Hand auf meinem Po, der gerade sehr angespannt war. Schnell spürte ich ihre Brüste auf meinem Rücken und ihren Atem auf meinem Hals. Irgendwie schaffte ich es, mich nicht herumzudrehen. Ich wollte noch etwas pokern. Dann biss sie aber zu und ich musste kurz aufschreien. Damit war es genug. Ich drehte mich um und wir begannen uns wild zu küssen. Sie hatte ihre Hände einfach überall gleichzeitig und war dabei so wenig zurückhaltend wie ich selbst.

Die Zeit blieb stehen, wir rieben, bissen und leckten uns und sie hielt plötzlich an. “Lets have one more glass of wine. Then we go to my place and I will fuck your brains out.” Jeder Tropfen Blut, der in meinem Kopf noch geblieben wäre, hätte es mir undenkbar einfacher gemacht wieder herunterzukommen. Ich dachte schon an Notentladungen im restroom. Aber irgendwie ging es. Ich biss mir in die Hände, Lippen, Gaumen und Zunge und kam irgendwie noch aus dem Zimmer. An meine Haare habe ich den gesamten Abend nicht mehr gedacht. Der Spruch meines Freundes am Folgeabend war also auch verdient.

Ich setzte mich also wieder aufs Sofa und unterhielt mich mit Candy. Ihr gefielen meine Interessen, Leidenschaften und Projekte. Sie fragte unglaublich neugierig nach und ich musste mehrfach das Thema wechseln und ihr Fragen stellen, damit wir auch über andere Dinge sprechen und sie auch zu Wort kommt. Irgendwann fand ich auch endlich heraus wie alt sie war. Fast drei Jahre älter als ich. Und sie wollte natürlich auch wissen, wie alt ich bin. Ich war nur nicht ganz bei Sinnen und sagte ihr mein Alter. Sie erschreckte sich und kicherte.

“How cuuute!” sagte sie und zog ihre Hand von hinter meinem Rücken aus meiner Unterhose heraus. Wir unterhielten uns weiter, und dieser Kerl quatsche sie wegen irgendetwas an. Sie hatte ihn schon zwei Mal im Gespräch sehr deutlich abgewiesen, ging aber jetzt darauf ein. Bald standen sie in der Nähe des Ausgangs und gingen kurz danach zusammen. Ohne einen Blick. Ich bin immer noch erstaunt. Schnelle Sportwagen haben auch immer die besten Bremsen.

242: Dates mit New Yorker Ladies 1 / 3

December 4, 2007

Mein erstes Date mit einer meiner Top Frauentypen war vor gut vier Jahren. New Yorkerinnen sind etwas Besonderes. Und sie sind aktuell. Hochaktuell. Deshalb ein kurzer Schwenk zu einer meiner ersten Dates dort. Ich versuche mich daran zu erinnern.
Mir ging es gut. Ich lief gerade von meiner Leiblingsbar zu einer befahreneren Straße, um ein Cab zu bekommen. Die Bar hatte gerade dicht gemacht. Ich war einer der letzten, und mit mir die anderen letzten, aus meiner und den anderen letzten Bars. Plötzlich hörte ich Deutsch hinter mir. Zwar mit einem starken US-amerikanischen Akzent, aber es war unverkennbar. Und die beiden Damen klangen sympathisch.

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Der Spruch zwischendruch

December 3, 2007

gerade gelesen, musste hier hin:

Erfahrung ist das was übrig bleibt, wenn du den Namen der Frau längst vergessen hast.

241: Ich bin wieder zuhause Schatz! …

December 2, 2007

… Achja, ich bin ja alleine. Ganz vergessen. Manchmal ist das gar nicht so einfach. Wo ist zuhause? Mit wem habe ich jetzt eigentlich eine Beziehung? Wer erwartet etwas von mir? Zuhause ist da, wo die Rechnungen ankommen. Noch. Bald kommen alle Rechnungen per Email. Auch die vom Finanzamt (ok, Bescheide). Wo ist dann mein Zuhause? Überall und nirgendswo… Vielleicht wo die Frau meines Herzens ist? Unsinn.Ich bin (leider?) nicht alleine. Nicht ganz. Nur gerade…

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240: Helle Hallen aus Marmor, Licht und Einsamkeit

November 12, 2007

Die Kälte des Steines zieht in meine spielenden Fingerspitzen und lässt meine Gedanken schweifen. Warum muss dieser Ort immer so sein? Das hier ist Frankfurt. Ich unterscheide sie mittlerweile anhand der Aschenbecher.

Aber der Rest ist immer gleich. Warten. Nachdenkliche und traurige Gesichter. Gelegentlich wird die Ruhe durch einen Pulk aufgescheucht. Eile, hektisches Treiben, dann wieder Stille. Ich nutze diese Zeiten um zu reflektieren. Oder widme der einzigen spannenden Begebenheit meine Aufmerksamkeit: einsame Frauen. Flughäfen sind nicht gerade ein geselliger Ort. Aber sie sind einer der Orte, an denen man Karrierefrauen begegnet.

Da sitzt z.B. eine Vertreterin dieser Spezies. Sofort erkennbar durch ihren Anzug, tailliert geschnitten, hellgrau und dazu fast schon freche Peeptoes. Mit überschlagenen Beinen sitzt sie an einem kleinen, runden Tisch und beißt in ihr Croissant. Anscheinend ist sie so in Gedanken versunken, dass sie die Marmelade nicht tropfen sieht. Das ist aber auch gut so. Mein Warten hat sich bereits gelohnt. Dieser Anblick ihrer zarten, rosanen Zunge, die zierlich aus ihrem Mund gleitet um ihren Zeigefinger zu lecken… Und schon fällt ihr blonder Vorhang zu. Eben plätscherten noch ihre langen blonden Haare über die leicht gepolsterten Schultern. Aber sie schwingen am Ende immer noch im leichten Bogen wieder nach oben. Die Frisur gilt als nicht mehr zeitgerecht, aber nicht an ihr. Ich nehme den Kaffee von der Theke und gehe wieder zurück. Sie lächelt mir zu. Ihr Name ist Amanda.

Ich komme (gerade) wieder

August 10, 2007

wartet nur ab… :) und das mit dem design überdenke ich ein wenig

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