243: Dates mit New Yorker Ladies 2 / 3 - Candy

December 7, 2007

Ich habe in meinem Leben zwei Candys kennen lernen dürfen. Beide passten zum Namen. Aber jetzt geht es um die “richtige” Candy. Nicht Regen-Candy.

Es war irgendeine Privatparty. Ich weiß nicht mehr bei wem, wann oder wo. Nur die Stadt ist mir noch klar: NYC. Es war eine recht gediegene Feier, sehr gute Rebsorten, erstklassiger Artisankäse und schöne bites. Ich hatte meinen Spaß, zumal dort eine gute Anzahl an sehr interessanten Mädels in heimischer Atmosphäre unterwegs waren. Sie hatten ihre Deckung unten, was mir die Möglichkeit gab etwas experimenteller zu üben.

Candy war mir als einer der ersten Mädels aufgefallen. Sie war einfach ein Signal, in jeder Hinsicht. Rote Stiefel, ein rotes Top und Kurven, vor denen selbst die besten Bergstraßen Frankreichs vor Neid erblassen. Ihr Ausschnitt machte jede Unterhaltung zur Tortur. Ich merkte wie nervös ich wurde und genoss es. Nervosität, d.h. ich bin nicht völlig erkaltet. Mitten im Gespräch ging uns der Wein auf unserer kleinen Couch für 1,5 Personen aus. Sie stand auf und raubte mir mit dem Muskelspiel ihrer Beine und Waden die letzten zwei oder drei Worte meines Satzes. Langsam aber zielstrebig ging sie zur Küche und warf mir kurz einen Blick über die Schulter.

Ich folgte ja schon. Nicht zu schnell, schließlich soll sie meine Begeisterung ja nicht in jeder Sekunde spüren. Am Besten gar nicht, aber das war fast unmöglich. Ich kam ihr durch den verwinkelten Gang nach. Und bekam fast nicht mit, dass sie weit im Türrahmen eines der Zimmer stand und mir mit ihrem Zeigefinger ein eindeutiges Signal schickte.

Mein Puls verdoppelte sich. Innerhalb eines Augenaufschlags. Adrenalin und Hormone tanzten verrückt und mir entfiel sogar kurz der Name meiner Freundin. Ich betrat ahnungslos und neugierig das Zimmer, indem sogar eine kleine Tischlampe mit rotem Lampenschirm brannte. Klack. Die Tür. Ich blieb einfach regungslos stehen. Sie wird schon auftauchen.

Zuerst spürte ich ihre Hand auf meinem Po, der gerade sehr angespannt war. Schnell spürte ich ihre Brüste auf meinem Rücken und ihren Atem auf meinem Hals. Irgendwie schaffte ich es, mich nicht herumzudrehen. Ich wollte noch etwas pokern. Dann biss sie aber zu und ich musste kurz aufschreien. Damit war es genug. Ich drehte mich um und wir begannen uns wild zu küssen. Sie hatte ihre Hände einfach überall gleichzeitig und war dabei so wenig zurückhaltend wie ich selbst.

Die Zeit blieb stehen, wir rieben, bissen und leckten uns und sie hielt plötzlich an. “Lets have one more glass of wine. Then we go to my place and I will fuck your brains out.” Jeder Tropfen Blut, der in meinem Kopf noch geblieben wäre, hätte es mir undenkbar einfacher gemacht wieder herunterzukommen. Ich dachte schon an Notentladungen im restroom. Aber irgendwie ging es. Ich biss mir in die Hände, Lippen, Gaumen und Zunge und kam irgendwie noch aus dem Zimmer. An meine Haare habe ich den gesamten Abend nicht mehr gedacht. Der Spruch meines Freundes am Folgeabend war also auch verdient.

Ich setzte mich also wieder aufs Sofa und unterhielt mich mit Candy. Ihr gefielen meine Interessen, Leidenschaften und Projekte. Sie fragte unglaublich neugierig nach und ich musste mehrfach das Thema wechseln und ihr Fragen stellen, damit wir auch über andere Dinge sprechen und sie auch zu Wort kommt. Irgendwann fand ich auch endlich heraus wie alt sie war. Fast drei Jahre älter als ich. Und sie wollte natürlich auch wissen, wie alt ich bin. Ich war nur nicht ganz bei Sinnen und sagte ihr mein Alter. Sie erschreckte sich und kicherte.

“How cuuute!” sagte sie und zog ihre Hand von hinter meinem Rücken aus meiner Unterhose heraus. Wir unterhielten uns weiter, und dieser Kerl quatsche sie wegen irgendetwas an. Sie hatte ihn schon zwei Mal im Gespräch sehr deutlich abgewiesen, ging aber jetzt darauf ein. Bald standen sie in der Nähe des Ausgangs und gingen kurz danach zusammen. Ohne einen Blick. Ich bin immer noch erstaunt. Schnelle Sportwagen haben auch immer die besten Bremsen.

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