238: Eine Tür, mitten im Nichts (Teil 1/2)

May 28, 2007

Hab ich alles dabei? Geldbörse, Handy, Schlüssel, meine Lieblingsjacke aus weißem Leder mit roten Dekors. Und natürlich meine beiden Ringe, an denen ich sehr hänge. Aber eines muss ich zurück lassen. Und ich hänge daran, sehr. Viel zu sehr. Ihre klare Stimme krächzte zum ersten Mal und ließ mich auf der Stelle einfrieren. “Bis bald..” Wir beide wussten aber, dass wir uns nicht wieder sehen werden.

Manchmal muss man eben gehen, wenn es am Schönsten ist. Wir beide wussten von Anfang an, dass es nur für diesen Abend ist. Auch wenn wir uns seit Monaten nicht mehr gesehen haben. Es war wie ein Lichtschalter.

Ich besuchte sie mit Blumen, sie begrüßte mich mit einem Freude strahlendem Lächeln. Wow, sie hatte sich schick gemacht. Wobei ich in meinem hell beigen Sommeranzug mit feinsten silbernen Nadelstreifen auch nicht schlecht aussehe. Dazu ein hell rosanes Hemd und eine silberne Krawatte. Ich gefiel ihr so.

Sie zog mich mit der Krawatte in ihre Wohnung und lächte mich dabei mit einem frechen Seitenblick an. Ich begann mit smalltalk, fragte sie nach ihren letzten paar Wochen und Monaten. Sie schubste mich einfach nur auf ihr Sofa und schwebte elegant auf ihren hohen Schuhen hinüber zur Musikanlage.

Die Jazz Musik war ihr wohl zu leise. Um an den Lautstärkeregler zu kommen, musste sie sich hinknien. Bei diesem Anblick verlor ich fast den Verstand. Ob sie es absichtlich machte? Wie weit es heute gehen wird? Sie drehte sich um, grinste mich wissend an und krabbelte langsam auf allen vieren zu mir. Ihr Tanga rutschte dabei hoch und ihre Strapse spinksten mit ein paar Milimetern von unter ihrem Rock hervor.

(zu lang. Ich habe es aufgeteilt. Morgen kommt der Rest. Mensch war das ein Abend.)

Comments

2 Responses to “238: Eine Tür, mitten im Nichts (Teil 1/2)”

  1. klaus on May 28th, 2007 9:26 pm

    boah… *grrr*

  2. Man in Metropolis on May 29th, 2007 3:49 pm

    Naja… bis dahin noch nicht wirklich wild.

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