193: Aufstieg einer kleinen Legende – Matthias Teil 3

September 29, 2006

Was für ein Mann...Wir trafen uns nach der Nacht am Frühstückstisch. Doris und einer seiner beiden Begleitungen waren mit dabei, und ließen sich ihre Langeweile kaum anmerken. In diesem Gespräch merkten wir beide, dass wir uns blendend verstehen. Matthias ist die only-Person, mit der ich non-stop auf best-of Business-Denglish konversen (kann) konnte. Wir useden diese albernen Begriffe wie selbstverständlich, und waren immer highly amused. Er invitete mich zum business-dinner, nach seinem wichtigen milestone-meeting mit einem customer am Nachmittag. Durch ihn schlidderte ich langsam in eine eigenartige Mischung aus Arbeit, Geld, Drogen und Frauen.

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192: Das schleichende Nichts

September 28, 2006

manchmal ist es schwerEs versucht sich in jeder Beziehung auszubreiten. Manche nennen es Alltag, andere wiederum Betriebsblindheit, ich nenne es das schleichende Nichts. Einmal nicht richtig aufgepasst, schon ist es da. Und es lässt sich nicht einfach vertreiben. Kaum ist man in einer Verantwortung, sei es Schule, Ausbildung, Uni oder Arbeit, hat man einen geregelten Alltag, den großen Bruder vom Nichts. Dann lässt sein kleiner Bruder auch nicht lange auf sich warten. Er saugt die Gefühle und die Begeisterung aus einer Beziehung, stiehlt den guten Sex und sät Zwietracht. Was aber die Meisten vergessen ist, dass das Nichts aus uns selbst kommt. Jeder hat es in sich, vom A-Team bis hin zum Zockabend.

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191: Unsere erste Begegnung und Doris - Matthias Teil 2

September 27, 2006

Er war der einzige Mann, der noch mehr Krawatten hatte als ich.Matthias ist ein besonderer Mensch in meinem Leben gewesen. Er war Vorbild und Negativbeispiel zugleich. Obwohl ich viele Dinge ablehne, die er tat, hat er mich ein wenig geprägt. Trotz unserer Unterschiede und Unstimmigkeiten waren wir beste Freunde in einer Zeit, in der Geld egal war. Einer seiner Lieblingssprüche war immer „Nichts ist besser als Risiko-Kapital-Koks!“. Wir haben den Aufstieg der New-Economy miterlebt und beide ihren Abstieg überlebt, fast. Zu der Zeit war unser Leben mehr als wild. Obwohl nur einer von uns beiden Drogen nahm, hat es zusammen mit dem Geld für uns beide gereicht.

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190: Todesanzeige - Matthias Teil 1

September 26, 2006

Am Samstag verstarb Herr Matthias* in einem tragischem Autounfall. Er hinterlässt zahlreiche Freunde und Verwandte, die ihn lieben und ihn gerne weiter im Leben begleitet hätten….

Todesanzeigen lese ich normalerweise nicht. Aber heute Morgen habe ich nach einer Bestimmten gesucht. Ich wusste, dass sie gedruckt werden würde. Schließlich ist er ein alter Freund von mir. Was für ein Abschied. Einerseits ganz in seinem Stil, andererseits ganz und gar nicht. Als ich sie dann endlich fand, überraschte sie micht trotzdem. Mein Tribut an einen der letzten New-Economy Dinsosaurier…. Aber nicht mehr heute.

*Name vom blogger verändert

189: Was der Partner so alles will

September 22, 2006

Liebe geht durch den Magen, oder viele Aufmerksamkeiten.Das ist gar nicht so einfach heraus zu finden. Manche reden darüber, aber das kriegen leider immer noch nicht viele Leute hin. Schön wäre es ja auch, wenn der Partner uns wenigstens einige Wünsche von den Lippen lesen könnte. Geht nicht? Geht wohl… Manchmal.

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188: StudiVZ – Eine verhängnisvolle Affäre

September 20, 2006

Heute schlug wieder eine Einladung zum StudiVZ in eines meiner Emailpostfächer ein. Dieses Verzeichnis reizt mich ja schon, aber ich habe auch zahlreiche Bedenken. Mein OpenBC Account funktioniert prima und hat mir schon so manchen guten Kontakt, mehrere Aufträge und Jobangebote beschert. Aber wenn ich mich im StudiVZ anmelden würde, käme ich wohl in Teufelsküche.

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187: Lolita Revisited

September 19, 2006

Sie hatte Sonnenblumen auf ihrem Rock.Ich fasse es nicht. Da sitze ich ein wenig gestyled in der Kneipe auf dem Land, und warte auf Katharina. Da sie noch was braucht, zünde ich mir eine Zigarette an und bestelle mir schon mal mein Alt. Die Kneipe ist schon verraucht, obwohl fast keiner da ist. Nur eine Gruppe jugendlicher Mädchen lacht am Nachbartisch. Ein Mädel lächelte mir öfters zu, und ich lächelte aus reiner Höflichkeit zurück. Bald mussten ihre Freundinnen gehen, sie blieb aber sitzen. Komisch. Bis sie dann zu mir herüber kam und fragte, ob sie sich zu mir setzen dürfe. Was nett anfing, wurde zum Alptraum, als ich ihr Alter erfuhr.

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186: Ein Hoch auf unsere junge Landbevölkerung

September 18, 2006

Irgendwie sind die englischen Landstrassen schöner, und weniger asozial.Ich habe mich auf das Land verzogen. Ja, ich bin normalerweise Städter und liebe vielseitige Kultur und Menschen. Und ja, da draußen gibt es kaum Technologie und rein statistisch wenig business oder hohe Bildungsgrade (rein statistisch). Aber was mich hier draußen erwartet, hätte ich nicht gedacht. Es war alles noch viel schlimmer. Aber ein Funken Hoffnung besteht…

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185: Freies Wochenende

September 16, 2006

Mein Terminkalender ist mal wieder so voll, dass ich nur noch Brände löschen darf. Deshalb bin ich bis Montag ersteinmal still. Vielleicht magst Du ja an meiner Umfrage (rechts) teilnehmen. Ich möchte ganz gerne ein wenig mehr über meine fleißige Leserschaft erfahren…

Viel Spaß und bis bald,

Euer Frank

Nur noch eine gemeine Erinnerung meiner bösen Seite

September 15, 2006

Ja, so schnell kann es passieren. Viele haben schon eingesehen, dass das Leben ungerecht ist, aber fast keiner weiß dass es brutal, rücksichtlos und kaltherzig ist. So ist es fast nur noch eine schwache Erinnerung, die mit ihren langen, schwammigen Schatten durch mein Gedächtnis weht. Das schmerzhafte Telefonat ist vorbei, genau wie die Handybeleuchtung, die sanft ausging. Jetzt gibt es wieder Scherben. Langsam habe ich das Fegen satt.

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