86: Kommunikation mit der Frau: Teil 2

March 31, 2006

In meinem letzten Geschpräch mit ihr gingen mir einige Lichter auf.Frauen und Männer sprechen anders. Sie denken anders, und vor allem meinen sie mit den gleichen Sätzen andere Dinge. Fast jeder Mann hat es mal gehört: *Die Frau beschwert sich über etwas.* „Auf der Arbeit nimmt mich mein Chef nicht für voll.“ Oder „Die Arbeit nimmt mir zuviel Zeit für meine Diplomarbeit weg, ich muss die Stunden reduzieren, aber ich glaube das wird man mir nicht genehmigen.“ Oder „Mein Rücken tut in letzter Zeit so oft weh, ich krieg davon Kopfschmerzen.“ Antwortet man(n) zum Beispiel beim letzten Beispiel pragmatisch, wie viele Männer es sind, ist man(n) unten durch. „Soll ich dich mal zum Arzt fahren?“ Oder „Dann solltest du mal zum Arzt gehen.“ Ist die falscheste aller Antworten. Wieso? *Weil Frauen keine Lösungen hören wollen…*
*Frauen wollen manchmal jammern.* Ja, so ist es nun mal. Dieser Wunsch ist ganz einfach zu beobachten. Man(n) setze sich mit einem Mittel zur Tarnung (z.B. einer Zeitung, einer Zeitschrift oder einem Notebook) in ein Café, Kaffeehaus oder Bistro. Natürlich setzt man sich nicht irgendwo hin, sondern neben einen Tisch mit vielen Frauen. *Frauenrudel gibt es ja wie Sand am Meer.* Nur Achtung! Sie könnten auf der (weiblichen) Jagd sein! Wichtig bei dieser Erfahrung ist, dass man die Frauen nicht ansieht, nicht beobachtet und nicht auf sie reagiert. Frauen spüren so etwas sehr schnell.

Ist man einmal unauffällig in Lauschreichweite, lernt man eine Menge über die gemeine Frau. *Sie tratscht, klatscht, also nicht anders als wir Männer.* Aber wenn eine Frau ein Problem hat, wird es geschildert, und die Anderen drücken reihum ihr Beileid aus. Eine Männerrunde würde nun über einige Lösungsideen sprechen, oder zumindest versuchen die Problematik aufzuklären. Und die Frauen? *Wenn Frauen überhaupt von Lösungen sprechen, dann nur frühestens 3 Gesprächsthemen und dabei oft mehrere Stunden später.*

Eine Frau möchte einfach keinen Lösungsvorschlag hören. *Zumindest nicht in den ersten 60-120 Minuten.* Sie will Beileid und Mitgefühl. Schließlich sind die Frauen ja die großen Leidenden in unserer Gesellschaft, da sie nun mal über bestimmte biologische Fähigkeiten verfügen, die wir Männer nicht nachmachen können. Folglich eignen sich vor allem Sätze mit dem Wort „Sollen“ nicht als Trostspender.

Was tun als Mann? *Männer müssen das tun, was viel zu viele tun, aber keiner zugeben will: Mitjammern.* Beileid ausdrücken, die Frau respektieren, dass sie solche *für einen Mann triviale* Probleme hat.

85: Männer können es doch

March 30, 2006

Ted says: Do not feed the Taylor!Wieso sagt man ihnen nach, dass sie es nicht können? *Unverständlich.* Ich habe es in den letzten Tagen nicht nur *mehrfach* getan, sondern auch noch *über Stunden hinweg.* Und ich gebe dafür / währenddessen gerne auch Geld aus. Die meisten Männer betreiben es wohl eher beiläufig, gezwungenermaßen und seltenst geben sie dafür selbst Geld aus. Nur wieso ist dies der Fall? Dabei liegt es doch in der Natur des Mannes zu jagen und zu töten? *Eindeutig.* Aber das Erjagte muss nur sättigen, dabei weder gut aussehen, noch die richtige Farbe haben, noch gut stehen, noch günstig sein oder zu irgendetwas anderem gut passen. Auf der Jagd nimmt man das Erstbeste, Hauptsache alle werden satt. Beim *Shopping* ist das ganz anders…
London ist ein wahres Shopping-Mekka. Wenn ich es mal schaffe hier Zeit für Shopping einzubauen, dann tobt gleich der Bär. In diversen Gassen und Nebenstraßen finden sich zahlreiche Herrenboutiqen, mit den exklusivsten und ausgefallendsten Kleidungsstücken für die Herren der Schöpfung. Natürlich konnte ich mal wieder meine Finger nicht von diversen Sachen lassen.

Meine Krawattensammlung ist folglich auf über 20 Krawatten angewachsen, schonwieder zwei neue Hemden, auch wenn ich schon mehr als genug habe. *Was heißt schon genug?* Und Schuhe… Ich bin wahrscheinlich der einzige Mann, der für Schuhe sogar morden würde. *Würde ich nicht, aber ich war nah dran.* Aber zum Glück konnte ich mich in letzter Minute, kurz vor dem Eigentümerwechsel von 70 Pfund (ca 105 €) und nach dem Herunterhandeln von einem höherem Preis, mich wieder besinnen. Das Leder der Schuhe hatte nicht genau den roten Ton, den ich wollte, und es bekam einfach zu leicht Falten.

Entgegen vieler Meinungen ist *London zum Einkaufen nicht teuer.* Ein harter Konkurrenzkampf, zahlreiche neue Designer und Modelabels und eine heftige Saisonaffinität bescheren den wissenden Shopper eine reichhaltige Auswahl an saftiger und gut geschnittener Beute für wenig Aufwendung. Hier werden Kleidungsstücke schnell für wenige Pfund verschleudert, sobald sie nicht mehr brandaktuell sind. *Aktuell heißt hier mehr als 6 Stunden älter als die Idee im Kopf des Designers.*

Folglich gibt es hier Daniel Hechter, Hugo Boss und Ted Baker Hemden für 17,50 Pfund bis 25 Pfund (reduziert), oder ganz Neue für die Üblichen 50 - 70 Pfund. *Ein Schnäppchen.* Die guten Paul Smith Hemden gehen leider schnell hoch bis 235 Pfund (pro Hemd, und nett eingepackt), sehen aber auch entsprechend (göttlich) aus. Meine Schmerzgrenze für ein gutes Hemd (damit meine ich wirklich gut!) liegt noch bei 50 Pfund, also ca. 75 €. Früher hätte ich nie mehr als 30€ ausgegeben. *Wie die Zeiten sich ändern.* Und das rosa graue Hemd stand mir ja soviel besser als dem Verkäufer.

Gute englische Schuhe werde ich noch brauchen, vielleicht noch einen Anzug. Dabei habe ich schon fünf Anzüge, zahlreiche Jackets und mehr Schuhe als ich in zwei Wochen trotz mehrfachem täglichen Schuhwechsel tragen kann. Eigentlich hab ich hier ja anderes zu tun. Aber bei dem guten Shopping Angebot kann ich schnell das weibliche Geschlecht für einige Zeit lang vergessen. *Schwul?* Nö. *Eitel?* Auch nicht. *Metrosexuell?* Eigentlich nicht. *Ich mag das Wort “eigentlich” nicht.*

Ich sag immer: “Harte Arbeit brauch auch harten Konsum.” *Schließlich will ich etwas für unsere Binnennachfrage tun.* Zieht aber jetzt gerade mal nicht, wenn man im Ausland shoppt. Egal. Vielleicht mache ich ein paar Bilderchen von meiner Beute. Eher schreibe ich aber noch etwas über ein paar Themen, die mir in den Kopf gekommen sind.

Viel Spaß und bis bald!

84: Wer ist Frank? Teil 2: Herkunft und Alter

March 29, 2006

Es fing alles mit einem Stromkabel für Laufwerke an...Mein Alter ist ein sehr unangenehmes Thema. *Trischa hat es mir klar zu spüren gegeben.* Frauen selektieren oft oberflächlich, und das Alter gehört zu den show-stoppern / Ausschlußkriterien. *Der kann ja noch keine Reife erlangt haben, mit seinem zarten Alter.* (Respekt muss man sich verdienen.) Ich lebe schnell. Noch schneller lerne ich. Meine letzten sieben Jahre der Selbstständigkeit haben mich sehr stark geprägt. Ich habe einer der härtesten Lektionen meines Lebens erhalten, obwohl ich niemals daran glauben wollte.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Hier geht es nicht um die Präsentation meiner Referenzen, sondern um meine Herkunft. *Wieso habe ich mich so entwickelt, und weshalb stehe ich genau so genau hier?* Mir wurde immer eingetrichtert, dass ich der Beste sein muss, um zu überleben. Keiner will etwas Gutes von mir, und wenn alle Stricke reißen, *bin nur ich für mich selbst da.* Natürlich schätze ich Freunde, ich habe auch viele sehr gute Freunde/Freundinnen. *Aber ich verlasse mich nicht darauf.* Wir haben schon viel durchgemacht, aber im Notfall steht man alleine da.

Meine Entscheidung mich während der Schulzeit selbstständig zu machen veränderte alles. Ich hatte kurz Zeit, mich hinein zu leben. *Plötzlich musste der junge Atlas aber nicht mehr die Wasserkrüge trage, sondern die Welt, seine neue Welt.* Es ging nicht mehr um 800 DM für einen Computer. Plötzlich ging es um 16.000 DM für ein Online-Shopping System. *Der junge Atlas hob dies mit Leichtigkeit und im Sog des Erfolgs.*

Dann ging es aber um fünfstellige Schuldenbeträge, weil gleich mehrere Kunden Bankrott gingen und nicht zahlten. Der Strudel der New Economy sog mich mit hinunter. Mein Schuldenberg türmte sich ohne wesentliche Fehler meinerseits auf. Mit 22 ist dies keine schöne Erfahrung. Die Erstie Erfahrungen von Freunden waren da auch nicht aufmunternd, eher trivial. *Aber Atlas ist willensstark. Er ist allein. Und das ist gut so.* Auch diese Last stemmte ich, mit einer energischen (und schlaflosen) Flucht nach vorne. Wenn es eben trotz harter Arbeit nicht gut lief, dann musste eben noch härter gearbeitet werden. Und das ohne Drogen.

Welcher New Economist kann dies schon von sich behaupten? *Ein Wunder, dass Atlas die Zeit für Beziehungen hatte.* Diese waren der kleine Zufluchtsort der Ruhe, des Friedens und des Vertrauens. Kein Kunde, der versuchte mich mit fantasievoll rücksichtslosen Methoden um mein Geld zu bringen. Kein Kunde, der dreimal so alt ist wie ich, und mit dem ich über eine Summe spreche, die sein ansehnliches Jahresgehalt in den Schatten stellt. *Wer macht so etwas schon in seinen frühen Zwanzigern?*

Ich musste einen Kunden durchschauen, wissen was er will, und genau dies bieten. Dabei aber aufpassen, dass ich meine Wünsche erfüllt bekomme. Und erschwerend kam hinzu: Alle Kunden waren älter, reifer, erfahrener, geschliffener, oft gebildeter, gerissener und monetär gesehen mächtiger. *Ein andauerndes Gefecht gegen nicht nur einen Goliath entwickelte sich.* Folglich musste ich schnell adaptieren, schnell lernen, glänzen, gewinnen und töten. *Die Wirtschaft ist wirklich ein Haifischbecken, ich weiß wovon ich spreche.* Der Hauch von Verbitterung ist nicht ganz ernst gemeint. Ich habe meine Mitarbeiter immer vor äußeren Schäden und Witterungen beschützt, sie gefördert und freundlich gefordert.

Mein dauerhafter Umgang mit Überlegenen, das konstante Messen mit Besseren stellte hohe Ansprüche, nicht nur an mein Zeitmanagement. *Ich alterte.* Die Anzahl an Meetings, Besprechungen, Budgetkämpfen, Hotelzimmern, Präsentationen und Verhandlungen kann ich nicht mehr zählen. Als Dienstleister ist nicht nur der Kunde anspruchsvoll, sondern auch seine Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg eines Projekts, und sie sabotieren wo auch immer sie können. Schließlich ist ein Dienstleister *nur und in erster Linie* an Stellenstreichungen interessiert. *Was für ein Quatsch.* Also sind nicht nur die Kunden selbst Gegenspieler, sondern auch alle seine Mitarbeiter. Das hebt Ansprüche an Zuverlässigkeit, Planung und zwischenmenschlichen Fähigkeiten (soft skills).

Das letzte Jahr war das härteste Jahr von allen, dafür auch sechsstellig im Umsatz. Aber mein Unternehmen läuft nun, die Geldeingänge sind regelmäßig genug, und ich kann endlich studieren. *Ruhe kehrt ein.* Der Sturm legt sich, und an einigen Stellen hat er Trümmer hinterlassen. *Aber diese baue ich wieder auf, alleine.*

Meine Zukunft sehe ich sehr optimistisch, meine Vergangenheit ist voller bitterer und guter Erfahrungen, meine Gegenwart ist sehr nachdenklich. Die “unschuldige Jugend” habe ich verspielt, aber dafür sehr viel gelernt. Ich habe mehr Dinge erlebt, als viele 40 Jährige es getan haben, und viel Verantwortung tragen müssen. Dabei fühle ich mich über 30. Mein biologisches Alter (oberflächlicher Test hier) attestiert mir 30,1 Jahre. Ich fühle mich älter. Dabei bin ich 25.

83: “Können wir nicht Freunde bleiben?”

March 28, 2006

Zartbittere Erkenntnisse - Schönes Zitat von Schoko-Bella *“Ich bin zu alt für so eine Freunde-Scheiße.“* Entweder es entwickelt sich, oder nicht. Die Karten offen auf den Tisch zu legen macht keinen Spaß. Dann ist alles offensichtlich, zu klar ausgesprochen, *totgeredet.* Wenn der verbitterte Zauber die Suppe noch schmackhaft machen soll, dann muss man es probieren anstatt darüber zu sinnieren. Alles Andere trampelt auf dem zarten Pflänzchen der einseitigen Gefühle herum. *Die ich nicht mehr habe - Also gar keine Gefühle für sie.*
Frauen schalten gerne den Schalter von Gefühlen auf Freundschaft um. *Dabei sollen doch die Männer rationaler sein und Sex und Gefühle trennen können.* Irgendwann wird man für solche Hirngespinste zu alt. Was nutzt eine Freundschaft mit einem Verflossenem, wenn man mit der Person in Liebe gerne alt geworden wäre? *In Freundschaft zusammen alt werden.* Wie bitter.

Nun sitzt man da, und telefoniert. Genau wie vorher. *Nur von außen.* Man trifft sich zum Mittagessen, genau wie vorher. *Nur augenscheinlich.* Man frühstückt zusammen, genau wie früher. *Nur hat keiner vom anderem Frühstückspartner verwuschelte Haare.* Die gleiche Person, die gleichen Gesten, die gleichen Tätigkeiten (ein paar weniger – manchmal), *aber ohne Inhalt.* Die langen, blonden Haare, die man nicht mehr auf seinem Mantel findet, sind nicht das Einzige, was dann plötzlich fehlt. *Fehlt es mir wirklich? Nein.*

*Die Geste bleibt gleich, aber sie ist inhaltslos.* Die Hülle wird gewahrt, aber der Kern ist längst verrottet, spröde, und in sich zusammen geschrunken. Aber Verflossene können durchaus gute Freunde sein. Wenn die Gefühle verarbeitet sind, entstehen besonders intensive Gespräche. *Ich liebe Zartbitter-Schokolade.*

Gute Gespräche sind das, was eine Freundschaft (u.A.) ausmacht. Diese Gespräche sind es oft wert, in den verrotteten Apfel zu beißen, um dann bei dem Aufblühen von etwas Neuem zusehen zu dürfen: Aus einem faulen Apfel kann ein neuer Baum werden. *Und manchmal auch neue Früchte.* Selten entflammt wieder etwas, was Jahre lang in der Asche lebte. Die Hoffnung hierauf sollte nicht die Motivation der Freundschaft sein, aber sie stellt einen weiteren kleinen Reiz dar. *Für mich nicht mehr.* Ansonsten begnügt man sich mit einem herrlichen neuen Apfelbaum. *Jeder Mann sollte in seinem Leben einen Baum gepflanzt haben.* Nur Vorsicht: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Jura Iris ist nicht anders geworden als ihre Mutter.

82: Top10 Schlechte Begriffe für den Partner

March 27, 2006

Mäuse sind grundsätzlich PC-Peripherie. Keine Männer-Peripherie. Und man steckt sie eindeutig nur an den Rechner, nirgendswo sonst.“Nein, geht nicht. Meine Perle kommt gleich…” Oder quer durch den Supermarkt gebrüllt: “Mausi, denkst du an den Käse?” Wem läuft bei einer solchen Wortwahl nicht der kalte Schauer den Rücken hinunter? Hier meine persönlichen Top10 (oder Flop10) der *schrecklichsten Bezeichnungen für den Partner.*
*Für Frauen:*

*Ische* - Gar nicht so negativ!
Ursprünglich war dieses Wort nicht negativ konnotiert. Herkunft: Jiddisch. Bedeutung: (Ehe-)Frau (manchmal auch sexuell attraktive Frau). Dies stammt wieder aus dem Hebräischen: ischa für “Ehefrau”. Ausgesprochen: ii-shah. Daher kommt z.B. der Name Jessica. Was man nicht alles aus einem Wort lernen kann. ;)

*Inge* - Bitte nur mit Dialekt nutzen.
Ich weiß nicht, ob diese Bezeichnung vom Namen Ingeborg stammt, aber es ist eine ziemlich entwürdigende Bezeichnung für die Freundin / Partnerin.

*Schnalle* - Ganz fies.
Als Frau empfiehlt sich als Gegenantwort: *Mein Schnallentreiber.* Mal sehen ob er dies “schnallt”. *Entschuldigt, ich konnte es mir nicht verkneifen.*

*Mausi, Schokomaus, Tigermaus* - Oft vorzufinden, vor allem bei Älteren
Ich empfinde diese Bezeichnung als degradierend. *Einige Tests ergaben böseste Blicke.* Also ein nützliches Werkzeug um Aufmerksamkeit zu erlangen. Tiernamen sind also eindeutig nur in *bestimmten Situationen* zu nutzen. “Hengst” ist schlecht im Supermarkt, “Würmchen” ist suboptimal im Bett.

*Perle* - Netter Grundgedanke
Aber es hört sich vorpubertär an. Außerdem sind wir nicht mehr in den 80ern.

*Für Männer:*

*Macker* - Nur als Anspielung auf seine Macho-Fähigkeiten bitte!
Und definitiv nur mal zum Spaß, höchstens. Oberste Regel: Immer mit *Personalpronomen* oder mit *Bestimmtem Artikel.* Bitte niemals mit einem Unbestimmten Artikel. Man(n) ist ja nicht irgendein Macker, sondern *der* Macker.

*Stecher* - Ja, stechen können wir auch, aber nicht nur!
Außerdem beschweren sich doch die Frauen immer, dass sie auf ein Stück Fleisch degradiert werden, dann sollten sie es auch nicht mit uns Männern tun.

*(Kleiner) Tiger, Bärchen, Mausebär, Knuddelbär, Schmusebär, Pu-Bär, Hasi, Hasibär* - Die Tiernamen hatten wir eben schon
Vor allem beim Bären sollte man (Frau) darauf achten, ob der Haarwuchs des gewählten Tieres vielleicht anstößig sein könnte. Als wenig behaarter Mann beziehe ich Bärchen nicht auf meine (nicht vorhandenen) Rückenhaare. Also kann ich es verkraften. Aber schmeichelhaft ist es nicht. Dann lieber Löwe, aber auch nicht umbedingt.

*Typ / Kerl* - Zu gewöhnlich
Wie oft sagt man die Wörter Typ und Kerl zusammen mit “irgendein”. Wer möchte dann schon “Kerl” genannt werden?

*Schatz* - Auch für Frauen möglich
Aber auch viel zu gewöhnlich. Bitte etwas Kreatives! Etwas Persönlicheres. Man ist ja nicht *irgendein* Schatz. Idee: Schatz auf Spanisch, Italienisch …

*The worst of the worst.*
Für weitere Inspiration, hier gibt es 850 Kosenamen: http://www.schnude.de/top.htm

Vielleicht haben meine BesucherInnen ja noch weitere Ideen… Ja! Mitsprache ist ausdrücklich gewünscht! Bewertungen sowieso.

Zwischennotiz: Heute mache ich frei…

March 26, 2006

Heute wird es keinen Artikel geben. *Ich brauche heute eine Auszeit.* Ein Alptraum hat mich etwas hart getroffen, die HIV Test-Thematik beschäftigt mich mehr als ich dachte. Außerdem muss ich aufgrund einer nicht bestandenen Klausur viel umplanen. Alles läuft gerade etwas mäßig. Dafür entwickelt sich das Unternehmen prächtig, kostet aber irgendwie zuviel Zeit.

Links gibt es jetzt die “Beliebtesten Einträge” nach Bewertungen. Schaut euch diese Artikel doch an, wenn ihr sie noch nicht kennt. Und wenn ihr der Meinung seid, dass dort andere Artikel sein sollten, dann bewertet eure Lieblingsartikel! Dann können Andere, die neu dazugekommen sind, direkt eure Empfehlungen lesen…

Ansonsten gibt es hier und da ein paar kleine neue Details. *Ich bin eben detailverliebt.* Und etwas nachdenklich. *Eigenartig.* Eigentlich schreibe ich ja keine Einträge, die meinen Alltag oder off-topic Themen betreffen. Ich werde es mir auch nicht angewöhnen… Heute ist eine Ausnahme.

Ansonsten könnt ihr diese Zwischennotiz benutzen, um über alles, was euch stört, mal gründlich abzulästern. Nicht dass ich es großartig beachten werde, aber vielleicht nehme ich etwas Rücksicht… ;)

Denkt an die *Zeitumstellung!*

81: Oversexed, but never overloaded – Die Beliebigkeit Teil 1

March 25, 2006

Die unerträgliche Beliebigkeit des Seins.Junge Frauen (~18-26) definieren Schönheit und Anziehungskraft über die Wahl ihres Tangas. Natürlich betreiben sie auch ein gewisses Maß an Körperpflege, damit die eine oder andere kleine Hautunreinheit keinen interessanten Macker abschreckt. *Für den Rest muss der weiße Tanga über der schwarzen Strumpfhose herhalten.* In der Uni oder beim Schlendern durch die Stadt fällt es mir immer wieder auf: *Diese Frauen sehen alle gleich aus.*
Spitze Schuhe oder Stiefel, eine hautenge Jeans, die auf Verwaschen oder Ausgefranzt gemacht ist, ein enges Top mit entsprechendem Dekoltee, eine schicke Handtasche (auf den „Designer“ achten!) und der obligatorische Tanga. *Willkommen in der Beliebigkeit der Frau von heute.* Für was sind diese Frauen zu gebrauchen?

Kein Wunder, dass dieser Schlag an Frau immer „an die Falschen“ kommt, wie soll man auch bei diesem Standard-Outfit seine Freundin wieder erkennen? *Desiree war so Eine.* Diese Beliebigkeit ist kaum auszuhalten. *“Wenn er mich nicht aller spätestens nach dem zweiten Date küsst, ist er ein Versager.“* Und spätestens nach dem dritten Date muss eine gute Nummer geschoben werden, wenn nicht schon nach dem Ersten. *Da stehen wir doch ’drauf!*

Natürlich lernt man einen anderen Menschen beim Sex besser kennen, ganz einfach weil es hier um eine sehr intime Handlung geht. Wenn man so zärtlich und sensibel im Bett ist, wird man wohl kaum im Alltagsleben ein brutaler Rüpel sein. Aber die Persönlichkeit des Anderen lernt man kaum durch zwei Dates und eine heiße Nummer kennen. *Trotzdem treibt man es so schnell wie möglich miteinander.*

Das wirft die Frage der Beliebigkeit auf. Die Frauen sehen gleich aus, der frische Sexualpartner ist so unbekannt, dass er bis auf einige wenige äußere Merkmalsausprägungen auch jeder Andere sein könnte. *Der Sex ist dann unpersönlich, also auch beliebig.* Nach ein paar intensiveren Momenten wird der neue Partner abgeschoben, *es steht ja der Nächste bereit. *

In diesem Wust schläft jeder mit jedem, jeder sieht gleich aus und alle tun dasselbe. *Dabei versucht doch jeder, individuell zu sein.* Wo bleibt da unser krankhafte Zwang zum Individualismus? Es gibt so viele Subkulturen und unterschiedliche modische Strömungen. Jeder ist der Meinung er müsse sich selbst neu erfinden, anders und neuer zu sein als die Anderen. *Dadurch sehen alle wieder gleich aus.* Aber jeder denkt er wäre anders. Wo bleibt da der wahre Individualismus? Keiner nimmt sich die Zeit jemand anderen so gut kennen zu lernen, dass man das, was ihn/sie ausmacht, wirklich zu schätzen lernt: *den Charakter.* Wer will diesen denn schon in unserer Gesellschaft kennen lernen, wo er doch am meisten von der Beliebigkeit des Individualismus gelitten hat.

80: Ein Stöckchen von Emily

March 25, 2006

Ich habe vor einigen Tagen von Emily (das experiment aus einer anderen welt) ein Stöckchen zugeworfen bekommen. Da ich immer gut im Fangen war, habe ich es auch ohne nachzudenken gefangen. Aber eigentlich mache ich bei solchen Geschichten doch nicht mit. Irgendwie war es dann doch amüsant zu lesen, was Emily oder Limone dazu geschrieben haben. Also habe ich mich dazu durchgerungen, meine Antworten hier abzugeben. Aber dieses Mal reiche ich es ersteinmal nicht weiter… *Vielleicht ist es ja interessant, um Frankie ein wenig besser kennenzulernen.*
*1. Was hast du vor zehn Jahren gemacht?*

Computer gehackt, meine erste Geschäftsidee ausgearbeitet und meine ersten PCs zusammengeschraubt. Frauen gab es damals noch nicht. Das weiblichste in meiner Wohnung waren die Steckanschlüsse für meine Tastatur, Drucker, Maus etc. Aber ich meldete mich damals zu einem Tanzkurs an, und entdeckte sie. Ich glaube diese Anderen nennt man Frauen.

*2. Was hast du vor einem Jahr gemacht?*

Im härtesten Projekt um das nackte Überleben gekämpft. Ein Konzern hat versucht mich bankrott zu tricksen um die Zeche zu prellen. Außerdem war ich am Höhepunkt meines Beziehungslebens (in negativer Form).

*3. Fünf Snacks, die du besonders gerne hast?*

Birnen, Raffaello, Knabanossi, Crunchie Riegel, Koreanische Nudelsuppen.

*4. Fünf Songs, von denen du den Text komplett kennst?*

Ich bin nicht sehr musikalisch. Mein Musikgeschmack ist zwar ausgeprägt und vielseitig, aber ich gebe wenig Musik zurück. Bei einigen älteren Jazz Liedern kann ich teilweise den Text.

*5. Fünf Dinge, die du tun würdest, wenn du ein Millionär wärest?*

Einige Stiftungen und Förderanstalten für bestimmte gute Zwecke gründen und fördern;
Reisen;
mich an schönere Möbel und eine andere Wohnung gewöhnen (Ein Loft, in minimalistischem und authentisch japanischen Holz / Glas / Stahl Design, große Räume, viel Kunst);
Privatlehrer für ziemlich viele Dinge organisieren (Singen, Tanzen, Schwimmen, Motorradfahren, Sprachen …)
Arbeiten, aber nur noch Arbeiten, die meiner Meinung nach nur ich machen kann, für alle anderen Tätigkeiten werden dann Leute eingestellt… Stichwort: outsourcing

*6. Fünf Dinge, die du gerne machst?*

Nachdenken;
Lernen (abstrakt, einfach alles lernen und können);
Gesellschaft genießen: Mit meiner Freundin, oder mit Freunden ausgehen und diskutieren, am Telefon oder am Besten direkt;
Kampfkunsttraining;
Kultur kennenlernen, genießen und leben.

*7. Fünf Kleidungsstücke, die du nie wieder tragen wirst?*

Mittelalterliche Gothik Hemden;
Bis ich wieder mein ehemaliges Gewicht erreicht habe (Es fehlen noch 5 Kilo, habe ein kleines Bäuchlein, aber sehr klein!): Muscle Shirts und Tanktops;
Birkenstock Sandalen (habe ich aber auch noch nie getragen);
Knatsch-gelb und helle Brauntöne passen nicht zu meinem Teint.

*8. Fünf deiner liebsten “Spielsachen” (Beschäftigungen)?*

Neue Technologie (jaja, typisch Mann, ich weiß) ausprobieren;
Der Computer: verbessern, etwas dazulernen, surfen, lesen, programmieren;
Sex in allen Formen und Farben (ok, nicht ganz alle Farben, Patrick) ;)
Meine Küche, in der ich leidenschaftlich gerne und viel koche;
Mein Ipod nano, auf dem ich zahlreiche Lernpodcasts und gute Musik bunkere…

79: Kommunikation mit der Frau: Teil 1

March 24, 2006

Frauen und Männer kommunizieren anders. Da wird schnell etwas missverstanden.“Wir unternehmen nie etwas zusammen!” *Dieser Satz schlägt oft wie eine Bombe ein.* Die meisten Männer verstehen ihn völlig falsch. Ein unnötiger Streit entwickelt sich, nur weil der Mann *mal wieder* etwas zu pragmatisch oder “dumpf” war. Oder weil die Frau nicht das sagt, was sie meint. Dabei geht es hierbei nicht wirklich um eine Beschwerde, sondern um eine Aufforderung. Die Grenze zwischen diesen Konträren ist bei Frauen oft sehr verschwommen…
In diesem Satz sollte man als Mann wenigstens eine Stimmungslage hinaushören: Ein Bedauern des angeprangerten Zustandes. *Sie möchte sehr wohl etwas unternehmen.* Deshalb wirft sie diesen Klops auch brachial in den Raum, in der Hoffnung, dass er dem Mann auf die Füße fällt und dieser endlich aufwacht. Wahrscheinlich sind schon zahlreiche subtile und weniger subtile Zaunpfähle gewunken und auch geworfen worden. *Aber solche Äußerungen nehmen die Männer oft nicht wahr.*

Sollte dieser Satz fallen, ist die Rechtfertigung nicht gerade die beste Wahl. Auch ein Anzweifeln durch bestehende (der Frau zu spärliche) Gegenbeispiele wird selten den *strampelnden Mann* aus dem Sumpf helfen. Dabei hat sie doch einen Zweig zum herausziehen hingehalten: das Bedauern. *Worauf hat sie denn Lust?* Was möchte sie denn gerne unternehmen? Was vermisst sie? Was hat sie mit den Vorgängern gemacht? *Diese weibliche Beschwerde ist eine gute Basis für ein aufschlussreiches und offenes Gespräch.*

Leider tritt dann oft das nächste Problem der gemeinen Frau ans Licht. Die Inkonsequenz und die *”Selektive Emanzipation”.* Sie möchte etwas unternehmen. Aber was sie unternehmen will, das hat sie sich oft nicht genau zurechtgelegt. *Da muss der Mann wieder ’ran.* Auch hier greift wieder ein bekanntes Thema: Die Partnerwahl. Schließlich will die Frau ja einen reifen Partner, von dem sie ein bisschen lernen kann. Der Mann soll also Orte und Tätigkeiten kennen, die den Horizont der Dame erweitern. *Aber als wahrer Mann kennt man hiervon ja zu genüge.*

78: Catwoman – Eine weitere Abwandlung über “Selektive Emanzipation”

March 23, 2006

Beim Eincremen helfen wir Männer ja gerne. Wieso cremen sich eigentlich so wenige Männer ein?Junge Kätzchen sind oft wie Frauen: Verspielt, verwöhnt und unglaublich zickig. Sie wissen, dass man ihnen nicht böse sein kann. Deshalb erlauben sie sich einfach Alles. Sollte man sie erwischen, zerschmilzt ein jeder Kritikpunkt durch einen jahrelang antrainierten, unschuldigen Blick. *Manche machen dabei auch noch einen “Miau”-ähnlichen Ton.* Den Fehler haben die Eltern in frühen Jahren gemacht. Einher hiermit geht das Verhalten, dass den Beschützerinstinkt des Mannes wecken soll. “Ich schaffe das glaube ich nicht, kannst du das nicht für mich machen?” *Und da ist wieder der Blick.* Deshalb ist es an der Zeit für uns Männer, diese Fehlerziehung zu korrigieren.
Hier haben wir wieder dieses Konstrukt, was ich “Selektive Emanzipation” nenne. Die Damen picken sich Rosinen heraus. Sie wollen bestimmte Rechte ( *berechtigterweise* ), aber bei unangenehmen Rechten / Verpflichtungen /Aufgaben muss der Mann dann doch heran. Das beginnt bei etwas Einfachem wie einer Spinne, die zur falschen Zeit am falschen Ort ist (z.B. auf der Bettdecke der Dame). Andere Dinge sind oft Autofahren, Erledigungen machen, Computerfragen klären oder etwas reparieren. Diese Tätigkeiten hören sich nach “Männerdomäne” an. Aber ging es bei der Emanzipation nicht darum, dass Frauen in “Männerdomänen” die gleichen Rechte *und Verpflichtungen* erhalten?

Dabei ist es als Mann sehr schwer das Gleichgewicht aus Gentleman, Macho und Emanzipation richtig zu bekommen. Die schweren Taschen sollte man der Dame schon noch tragen. *Es gibt nichts Unangenehmeres, Peinlicheres und Rücksichtloseres als ein Mann, der die schwere Chipstüte vom Einkauf trägt und seine Frau den leichtgängigen Wasserkasten tragen lässt.* Nicht das die Frau das nicht schafft, *was mir leider schon oft genug bewiesen wurde.* Nein, weil es für den Mann weniger ausmacht, es ihm vielleicht schon fast recht ist. Die Türen halten wir Männer auch nicht auf, weil die Dame dies nicht selbst kann, es ist Aufmerksamkeit und Höflichkeit, eben Respekt. Auch einen gelegentlichen Anfall von Faulheit kann man(n) durchaus gelegentlich durchgehen lassen. Aber wo wird eine Grenze gezogen?

Trotz der Emanzipation, vor allem bei besonders emanzipierten weiblichen Exemplaren, beobachte ich das Abschieben von unangenehmen Tätigkeiten zurück an die Männer. “Mein Druckertreiber funktioniert nicht richtig. Er müsste bestimmt neu installiert werden….” Natürlich kommt diese subtile Aufforderung mit dem entsprechenden Blick. * “Ich glaube das kannst du genauso gut wie ich. Möchtest du es nicht doch einmal selbst probieren, und ich helf’ dir zur Not dann doch?”* Warum nicht mal eine solche Tätigkeit an die Dame zurückweisen?

Dabei geht es nicht um Faulheit, und ja nicht meckern, wenn “sie” es nicht gut macht! “Kannst du nicht Fahren, ich fahre doch so ungern.” Klar, wir Männer fahren meistens gerne, und *halten uns unverbesserlich für kleine Schumis.* Bei der weit verbreiteten *(nur manchmal, und nicht mehr als bei anderen Männern)* berechtigten Meckerei über die weiblichen Fahrkünste im Allgemeinen ist es kein Wunder, dass Frauen ungern neben einem Mann Autofahren. Aber sollte sie wirklich aus anderen Gründen nicht fahren wollen, dann wäre es gut, wenn sie es trotzdem gelegentlich tut. Schließlich ist man nicht immer da, und Abhängigkeiten will man(n) ja auch nicht.

Was lehnt man denn ab, und was nicht? *Alles, was mit dem Kätzchenblick begleitet wird.* Denn dieser Blick soll vernünftige Gründe ersetzen. *Und genau diese sentimentale Man(n)ipulation sollte der Mann nicht immer über sich ergehen lassen.* Hierbei geht es keineswegs um die “Umerziehung” der Frau, sondern vielmehr um ihre Selbstständigkeit zu stärken. Denn eine Beziehung baut auf ein Gleichgewicht der Partner auf.

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