44: Wieder zurück…

February 28, 2006

Ich bin wieder da. Wiedereinmal war es ein Höllenritt, und damit meine ich nicht nur die fixe Rückfahrt. Es war ziemlich gut. *Ältere Frauen sind meistens gut.* Sabrina, Jura Iris, Desiree, Katharina und Hotel-Maria haben sich gemeldet. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll… Und auch nicht ganz was ich machen soll. Jetzt werde ich die Sachen schreiben und online bringen, aber dafür muss ich ersteinmal essen, trinken und etwas herunterkommen. Sportwagen hin oder her, ein paar Stunden Autofahrt durch Schnee und Regen sind nicht ohne. Vor allem wenn man einen hart gefederten Wagen auf völlig ungriffiger Fahrbahn mehrere Kilometer leicht schräg fahren muss… Gleich gibt es hier mehr zu lesen…

43: Bei Sabrina bis Dienstagmittag

February 27, 2006

Da alle Anderen außer mir sowieso nur saufen, gönne ich mir eine Auszeit bis Dienstag. Dann berichte ich und es geht mit der bisherigen Fülle an Gedanken und Erlebnissen weiter.

Es sind einige Dinge passiert… Jura Iris hat reagiert (auf das Geschenk), Sabrina ist ein Traum und Katharina (die brutal Betrogene) hat sich gemeldet… Es wird wieder heikel. * Wie immer. *

42: Frauen mit Rucksäcken

February 25, 2006

Es gibt einen Typ Frau, der mich immer begeistert hat. Der Typ von Frau, die sich elegant (nicht tussig!) kleidet, aber dazu einen Rucksack trägt. Der Rucksack wirkt wegen des restlichen Kleidungsstils als Störfaktor. Er passt nicht dazu. Aber wenn man einige Vertreterinnen dieses Genres kennen gelernt hat, lernt man diesen Rucksack zu schätzen. *Und die Frau, die dazugehört.* Diese Frauen gehören zu den Besten.
Ein Rucksack hat gegenüber allen anderen Taschenarten klare Vorteile: Es passt mehr hinein. Aber wieso sollten diese Frauen so viel mehr Stauraum benötigen, als andere? *Weil sie mobil sind.* Sie ziehen um, sie reisen, und sie brauchen eine gewisse Ausstattung, um sich überall wie zuhause oder wenigstens wohl zu fühlen. Sie haben keine überhöhten Ansprüche, weil sie das Meiste dabei haben und sich auch mit diesem zufrieden geben. *Sie sind nicht anspruchslos!*

Diese Frauen sind also nicht ortsgebunden. Sie sind aufgrund ihrer Reisen meistens selbstbewusst, fast schon schlagkräftig. *Fast.* Aber wieso reist man? Wegen anderen Menschen, dem Abenteuer oder wegen der Wahrnehmung und Erfahrung der ferneren Umgebung. Sie sind Genussmenschen, die sich eben nicht mit immer der gleichen Umgebung und Sache abgeben. Meistens suchen sie auch etwas. Aufgrund ihrer Ausstattung können sie überall ihr Lager aufschlagen. Aber Vorsicht: Wenn es dort nicht das gibt, was sie suchen oder wollen, dann ziehen sie schnell weiter. *Und sie sind eine Bombe im Bett.*

Die Abenteuerlust ist ein weiterer entscheidender Pluspunkt dieser Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts. Sie möchte etwas erleben, mit ihren Sinnen wahrnehmen und sie ist ein wenig unersättlich, sonst wäre sie nicht so mobil. Diese Qualitäten habe ich im besonders im (oder nicht genau im) Bett erleben dürfen. Und amüsanterweise: Sie schätzen alle gutes Essen. *Aber wer tut das nicht.*

Meine erste Iris, die ich auf einer Meisterschaft kennen lernte, war eine überzeugte Rucksackträgerin. Sie schlug ihr Lager bei mir auf und genoss das Leben mit mir, bis ihr langweilig wurde und sie weiterzog. Sie suchte anscheinend einen kräftigeren Beschützer an ihrer Seite.

Julia war auch eine solche Frau. Sie war eine Kämpferin, bewegte sich zügig durch die Welt und blieb hier und da sporadisch für intensive Momente stehen, bis sie weiter musste.

Fiona war einer der beeindruckendsten Rucksackträgerinnen. Sie ist schon öfter umgezogen, als ich an einer Hand zählen kann. Dabei findet sie schnell einen engagierten und energiegeladenen Mann, bei dem sie eine Zeit lang auftanken kann. *Eher: den sie aussaugen kann.* Aber ich sagte ja schon, dass Fiona sehr talentiert ist. Sie wollte immer wachsen, und suchte sich Partner, die ihr Selbstbewusstsein stärkten. *Baby, du kannst mein Selbstbewusstsein nicht aus mir saugen!*

Nadja spiegelt diese Eigenschaften auch wieder. Sie zog oft um, hatte viele Männer, und suchte verzweifelt ihren Partner für Kinder, mit 22. Man konnte einfach alles in ihrem Rucksack finden, und sie konnte sich sehr intensiv einnisten. Sie verstand es auch ihrem Partner möglichst alles zu geben, um ihn möglichst zufrieden zu stellen. Dabei ging es ihr aber um wie gefügig man wurde, damit man im unbedachten Moment die Frage „Machen wir Kinder?“ mit „Ja“ beantwortet.

Katharina passt nicht ganz hinein. Sie hatte immer eine große Umhängetasche, weil sie so ungern ein Gewicht am Rücken hat. Aber ihre Tasche ähnelte in allen anderen Aspekten einem Rucksack. Und auch sie reiste viel (und reist immer noch), zog unzählige Male um. Ich weiß nicht genau was sie sucht, aber sie fand es in mir, bis sie weg musste. Dabei führte sie eine sehr intensive und erfüllende Beziehung mit mir. Sie ist die loyalste Frau die mir untergekommen ist, und ich habe sie auf brutalste und schrecklichste Art betrogen (The world is not enough). Sie war außerdem die Beste wenn es um Sex ging.

Und zu guter letzt (bisher): Jura Iris. Mit ihr ist es noch nicht ganz abgeschlossen. Sie zieht auch durch die Weltgeschichte, möchte Abenteuer erleben und ihr Leben genießen. Dabei hat sie die Männerwelt aber von der schlechten Seite kennen gelernt, und diese auch zurückgegeben. Ich habe vor ihr keine Frau erlebt, die Sex so sehr genoss. Jede Berührung, jeder Blick und jede Bewegung sprudelte vor Glückshormonen. Sie ist ein völliger Genussmensch.

Also, das nächste mal wenn ihr Männer eine elegante Frau mit Rucksack trifft, spricht sie an! Es könnte die Chance eures Lebens sein.

41: “Miststück” wieder gutmachen?

February 24, 2006

Mission erfüllt. Die Tüte liegt vor ihrer Tür. Ich musste bei einem anderen Mieter klingeln, um vor ihre Tür zu kommen, ohne dass sie es bemerkt. Da aus der Tüte etwas in Geschenkpapier verpacktes herausguckte, war es auch nicht schwer den Mitmieter von meinen gutartigen Absichten zu überzeugen. Jetzt hieß es nur noch die knarzende Holztreppe bis zum obersten Stock hoch und wieder herunter zu kommen, ohne dass Jura Iris mich sieht. Sie war nämlich zuhause, weil ihr Licht brennt. * Ich sehe oft ihr Licht brennen. * Abschiedsgeschenke sind bei uns Gewohnheit.
Hoffentlich gehe ich diese Stufen nicht das letzte Mal hoch. * Früher wartete sie strahlend und immer perfekt aussehend im Türrahmen. * Heute wartete niemand. * Ich hörte ihre grazilen Schritte auf dem Holzboden in ihrem Zimmerchen. Ihr Badezimmerlicht war auch an gewesen. *Sie macht sich also fertig, um irgendwo hinzugehen. * Vielleicht zu ihrem Date, von dem sie mir so stolz und verletzend im ICQ berichtet hatte. * Nein, es war nur ihr Training. *

Ich hoffe das Geschenk und die Karte lassen sie ihre letzte SMS überdenken. *Ihren Hass möchte ich wirklich nicht. * Auf der Karte steht: „Entschuldigung. Ich wollte Dich wirklich nicht beleidigen.“ Damit spiele ich auf meinen „Miststück“ –Spruch an, den ich ihr im ICQ gedrückt hatte. * Vielleicht habe ich ja doch noch einen Hauch einer Chance, sie zurück zu gewinnen. * Man hört es ja immer irgendwo: „Und dann hat es irgendwie alles geklappt.“ Bei mir traf das nie zu, weder wenn mit mir Schluss gemacht wurde (selten), noch wenn ich wieder einmal Schluss machte. Aber dieses Mal ist ja alles anders. Ich habe wirkliche Gefühle, ich meine es wirklich ernst mit ihr, und es ist die erste Frau in meinem Leben, mit der ich sehr gerne Kinder hätte und mit der ich alt werden möchte. * So etwas habe ich noch nie empfunden. * Sie ist einfach etwas Besonderes.

Dabei ist ein Schokoriegel aus England, den ich ihr dort gezeigt hatte, und den sie liebte. Er sollte sie an unsere wunderschöne heile Welt in London erinnern. Dazu habe ich „Nicht lustig“ gelegt, weil dieses Buch sie begeistert hatte. Außerdem passte der Titel und es erinnerte sie an die Party, auf der wir gemeinsam waren. Dort waren wir noch glücklich zusammen, und sie war damals (Januar 2006) ganz begeistert, mit jemandem besonderem dort zu sein. * Das möchte ich alles wieder haben, und ich bin bereit dafür alles zu geben. Und das ist und war mein großer Fehler. *

40: Bin ich wieder gemein? Sabrina kommt heute für das Wochenende…

February 23, 2006

Ja, ich weiß. Wieso mache ich das eigentlich immer? Sabrina, mein Valentinsgeschenk an mich (Teil 1, Teil 2), gefiel unsere gemeinsame Nacht vor etwas mehr als einer Woche. *Obwohl diese Nacht harmlos aber trotzdem sehr erotisch war.* Mir gefällt sie sehr. Und das habe ich mir wohl überlegt. Sie ist schon mehr als eine Ablenkung… Und es wird schwer zu bloggen, bis Montag.
Dieser Scheiß, den mir Jura Iris angetan hat (“Miststück“), geht mir nicht aus dem Kopf. Deshalb gehe ich Sabrina viel langsamer an. Sie ist wirklich überaus reizvoll, intelligent, kulturell gebildet, feinfühlig, gut aussehend und selbstbewusst. Und sie ist etwas was ich auch bin: ein Perfektionist. Ob zwei Perfektionisten 4 Tage lang glücklich miteinander sein können? *Ob ich es schaffe 4 Tage lang definitiv keinen Sex zu haben?*

Wie bereits beschrieben (“Miststück“), habe ich mir zwar höchst unwahrscheinlich etwas eingefangen, aber die Chance besteht. Sie mag zwar 1 / 1.000 oder 1 / 10.000 sein, aber sie ist da. Eigentlich ist diese tödliche Chance noch unwahrscheinlicher, weil Benjamin angeblich kurz bevor er Jura Iris benutzte einen negativen Test hatte. Aber anders als Jura Iris bin ich mir meiner Verantwortung bewusst. Nur wie sage ich das Sabrina? *Wenn sie es wert ist, wird sie es verstehen…*

Ich habe bereits ein paar Einträge geschrieben, die sich über das Wochenende freischalten. Nur kommentieren und live berichten wird nicht gehen. *Dann muss ich ja mein Baby alleine lassen.* Passt gut darauf auf. Ich vergnüge mich in der Zwischenzeit. Eine interessante und besondere Frau näher kennen zu lernen ist eine schöne Erfahrung, und ich freue mich richtig auf Sabrina.

39: Wann darf man „Miststück“ sagen? Oder: Während du mit jemandem schläfst, schläfst du mit 1000 Anderen

February 23, 2006

Was hatte mich soweit gebracht, dass ich eine Person die ich liebe mit Worten verletzen wollte? Ich habe noch nie einer Frau eine Beleidigung an den Kopf geworfen. *Bis jetzt.* Und noch viel weniger habe ich jemals überhaupt nur das Bedürfnis gehabt eine Frau zu schlagen. Letzteres wird sich nicht ändern. Am liebsten hätte ich ja „Fick dich und verrecke!“ gesagt. Zum Glück schaffte ich gerade mal „Miststück“. Wie konnte ich überhaupt auf so etwas Schreckliches kommen? Die *berechtigte?* Angst, dass ich für Jura Iris irgendwann als Spermaspender (für eine Schwangerschaft) ohne Mitwissen gedient hätte, oder dass sie mich in Lebensgefahr brachte? Oder dass ich wirklich nichts falsch gemacht habe? *Glaube ich.*
„Verlogenes, und respektloses Miststück. Du bist wirklich ein verwöhntes Blag. Wer ist es denn diesmal? Jemand der dir nur wehtut, oder behandelt er dich wenigstens auch wie Dreck?“ Mit diesem Satz hatte ich meiner größten Liebe das Hässlichste und Verletzendste gesagt. *Aber ich hatte Recht, irgendwie.* Wie konnte es nur so weit kommen? Und ich schob noch etwas nach: „Ich bin wirklich zu gut für dich. Aber den Gedanken wollte ich nicht so weit führen. Denk nach. Du hast ein paar Wochen.“ Sie antwortete mit „Mach’s gut! Leb wohl.“ *Ich hasse „Leb’ wohl“. Sie hat es mir schon ein paar Mal gesagt.*

Ich bin schockiert über mich selbst. Wie konnte ich nur so etwas Derartiges denken, geschweige denn sagen? Nach dem, was sie mir angetan hat mag es ja vielleicht stimmen, aber das ist einfach keine Rechtfertigung für meine Worte. Dabei bin ich immer so strukturiert und rational, normalerweise verlässt kein Wort meine Lippen, ohne dass es mehrere Planungsszenarien durchlebt hat. Ich sage was ich meine, aber ich mache mir immer intensiv Gedanken darüber, wie man es auffassen kann und ob man es missverstehen kann. *Ich hasse Missverständnisse.*

Sie ist so unverdorben und unschuldig, dass sie sich nicht im Klaren ist, welche Bedeutung ihre Worte noch haben können. *„Wir gehen heute Abend auf die Jagd nach Männern.“* Oder *„Nein, ich bin nicht in einen Anderen verliebt. Aber vielleicht ab nächster Woche.“* Was soll man denken, wenn Sie halb begeistert erzählt, dass ihre Mutter einen Liebhaber benutzte um ein Kind zu bekommen (Ihr Bruder)? *Weil er so schön aussah und nett war.* Ich weiß noch nicht einmal ob er wusste, dass die Mutter von ihm schwanger war. Jura Iris verurteilte dies zwar ein wenig, aber ich hatte das Gefühl, dass sie ihre Mutter in der Situation verstand und es akzeptierte. *Nicht nur akzeptierte.* Sie sagte mir mal, dass ich ein guter Vater sein könnte. *Das glaube ich auch. Und ich wäre das gerne, aber nicht jetzt und nicht morgen.* Würde sie einfach irgendwann die Pille absetzen, ohne mir etwas zu sagen? In 3-4 Jahren vielleicht? Ich habe das alles hingenommen, weil ich sie liebte. *Sie wäre eine wundervolle Mutter.*

Aber noch besser: Sie betrügt mich mit einem selbstverliebten, egoistischem Arschloch namens Benjamin (Gedanken eines Fotos…). Er lässt sie zappeln, behandelt sie wie Dreck, schläft mit mindestens 4 anderen Frauen regelmäßig, nimmt beim Sex keine Rücksicht auf ihre Schmerzen, ruft sie für 5 Min Sex mitten in der Nacht an und redet sonst nicht mit ihr. *Und sie hat ihn dafür geliebt.* Und dafür liebe ich sie. Sie wollte wissen, ob sie noch in ihn verliebt ist. *Kindisch, aber verständlich.* Ich habe so etwas auch getan, letztes Jahr sogar, mit Fiona. Also konnte ich, so verletzend es auch sein mag, nicht böse sein. *Ich war nicht mehr in Fiona verliebt. Und Jura Iris auch nicht mehr in Benjamin. Aber der Schaden ist da.*

Als sie krank war, war ich da, ganz gleich wie ansteckend sie ist. Bei Problemen habe ich sie getröstet, ich nahm sie mit nach London, und wir verbrachten die schönsten Weihnachten meines Lebens. Ich bin mir sicher, dass es auch ihre schönsten Weihnachten waren. Sie sagte sie lernt durch mich so viel, sie genoss den Sex mit mir in vollen Zügen. Dabei habe ich nicht geklammert und niemals etwas von ihr verlangt. *Das war vielleicht mein Fehler.*

Wir haben immer ohne Kondom miteinander geschlafen. Ich hatte kurz zuvor einen Bluttest hinter mir, negativ natürlich. *Ich benutze eigentlich immer Kondome, außer in einer festen vertrauensvollen Beziehung.* Sie meinte sie hat auch nichts. Benjamin bestand angeblich auf Sex ohne Kondom. Und sie machte bedenkenlos mit und schlief danach mit mir. *Während du mit jemandem schläfst, schläfst du mit 1000 Anderen.* In der westlichen Welt zumindest. Er wird wohl nichts haben, dafür gibt er sich zu sehr als Mitglied der gehobenen Schicht. Aber die überaus kleine Chance auf HIV besteht…

38: Das heiße Tennis-Klischee

February 22, 2006

Heute bin ich irgendwie etwas niedergeschlagen. Jura Iris geht mir nicht aus dem Kopf. Aber es gab kurz einen ablenkenden Gedanken: Irgendetwas hat mich heute an diese Tennis-Tussi erinnert. Wahrscheinlich weil der respektlose Mensch, der Jura Iris gerne ab und zu benutzt, und mit dem sie fremdging, ein Tennistrainer ist. *Was für ein Klischee, der Tennistrainer war es!*

Es war vor einigen Wochenenden wieder eine Party beim Freund vom Freund. *Das Übliche.* 21 Leute, Keller, keine Lüftung, alles *gähn* Betriebswirte, *gähn* Mediziner und Tennislehrer. *Gähn, oha!* Tennislehrerinnen besser gesagt. *Und was für welche!* Ja, richtig gelesen. Er ist selber Tennistrainer. Und er hat die Klischees von einer Frau miteingeladen. Da war sie. Wenn ich bei ihr Tennisstunden bekommen könnte…
Ich nenne sie She-Ra. Blond, sehr sportlich, schulterfreies Top, breite Schultern, heftig blondiert, kleine Brüste *(mag ich)* und ist zwar weiblich gebaut, wirkte aber auch etwas rüpelhaft, fast burschikos. Alleine die Schuhe: Halbe Absätze, vorne scharf abgehackt, sehr rechtwinklig, etwas auf Lack gemacht. Das sind für mich wenig kreative Frauen. *Und etwas Devot.* Reiner Erfahrungswert, *bis jetzt. *

Habe ihren Namen vergessen, war aber auch einfach nicht so wichtig. Sie studiert Sport und muss dafür Latein können. *Wenigstens etwas in der Birne haben,* dachte ich, während ich ihren Teeny weißen BH aus dem engen Top herausrutschen sah. Sie hatte ein weißes Panty an und eine hautenge Hose. Oh ja, an ihr war fast kein einziges Quäntchen Fett, außer an den richtigen Stellen. Der Jäger kam kurz in mir auf, und der Sammler. Diese Frau war einer der vielen Frauen, die es darauf anlegen, immer jedem alles an Unterwäsche zu zeigen. *Wenn sie dann wenigstens eine bessere Auswahl getroffen hätte.* Ich finde es ja auch reizvoll, gelegentlich einen schönen Fantasieanstoß zu erhalten. Aber bei ihr war es einfach gezwungen, genau wie bei Desiree (Flashback, Nachspiel).

Früher wäre in mir der Jäger und Sammler aufgekommen, und ich hätte versucht sie zu meiner Höhlenfrau zu machen. Aber ich denke ja nicht mehr so… Lieber gepflegt nach Hause heizen und noch ein bisschen Arbeit vorbereiten… und an Jura Iris denken. *Verdammt.* EFA für das Tennis-Klischee: 3,4,7

37: Google Gags Teil 1: Witzige Suchwörter

February 22, 2006

Ich bin überrascht, wieviele verrückte Suchwortkombinationen auf *”Es gibt keine Regeln”* führen. Einige sind eindeutig geschmacklos, andere zeigen ganz deutlich, dass der Suchende definitiv nicht das bekam, was er wollte… Manche geben aber auch abartige Suchbegriffe ein. Mal sehen, was die Zukunft bringt…

Folgende Suchwörter habt ihr Besucher benutzt:

tanga bei enger jeans zu sehen *Oh mein Gott.*
sabrina seufzte vor lust *Bitte? So weit sind wir gar nicht gegangen, am Valentinstag.*
florenz frauen erfahrung urlaub *Jaja, Christine*
champignons mascarpone *Keine Sorge, Rezepte wird es hier nicht geben…*
urlaub 2006 mit karate *Ob Fiona die gesuchten Antworten gab… Mir schon*
urlaub tanga sie *Erster etwas versauterer Suchbegriff. Get a life!*
brunette lockig *Iris. Die Cello Iris, eine Ex-Freundin von mir. Sie war auf dem 3mal Iris Tag dabei.*
2f-2f *Ok, klar. Mein Leben war und ist manchmal zu schnell und zu wild.*
frauen *Darum geht es doch immer, im männlichen Internet.*
wie frauen herumkriegen *Kopfschüttel*
christine skala *wtf?*
2f-2f keine regeln *Da hat sich etwas herumgesprochen…*
16 jährige im tanga *Sau! Weg mit solchen Leuten. Wieso zeigt Google nicht solche Leute sofort an? Ok, dann auch mich, weil ich wissen wollte, wieso man dann den Blog findet. Oh, es hat grad geklingelt.*
soziale fähigkeiten nach welchen punkten guckt man? *Da bin ich nicht der Richtige für…*
christina/ tanga *Sie hatte doch kaum welche, dafür waren wir damals zu jung!*
ihre dreckigen füsse *Pfui. Wie man überhaupt auf soetwas kommt???*
geschlechtsteil des männlichen hundes *Darüber habe ich nie geschrieben…*
mann treffen freude freunde geschlecht *Bitte was?*
www.2f-2f.de/blog *Man gibt Adressen oben im Browser ein… Nicht umbedingt in Google.*
kein selbstbewusstsein *Ja, darüber habe ich zu genüge geschrieben.*
fernbeziehung liebe *Das ging ins Auge bei mir, eben die erste Iris.*

36: Jura Iris Teil 2: Der Teufel legt sich in die Hände des Engelchens

February 21, 2006

Nach so einer unvergesslichen Nacht ließ ich das nicht auf mir sitzen. „Es war wunderschön, aber irgendwas stimmt nicht. Wir können das nicht nochmal machen.? reichte mir einfach nicht. Dafür war Jura Iris mir zuviel wert. *Bin ich benutzt worden? Von einer Frau? Ich? Nein, niemand wird jemals wieder benutzt.* Ich wollte für uns kämpfen. Also machten wir aus, dass sie mich am Abend besuchen würde. Zum ersten Mal seit Jahren war ich nervös. Würde sie mich abblitzen lassen? *Besser ein vernünftiger Korb als ein schlechtes Spiel. Nur war dies kein Spiel.*

Sie kam durch den Türrahmen in meine Wohnung. Dabei sah sie noch besser aus als am Abend zuvor. Mein Herz klopfte so laut, dass ich mir sicher war, dass sie es mindestens hören und vielleicht sogar sehen konnte. Sie lächelte mich an, und erfüllte mich mit Hoffnung und Angst. *Wie amüsant, mal auf der anderen Seite zu stehen.* Zuerst zog sie ihren Mantel aus, dabei fiel ihr Schal hinunter, und sie bückte sich. Natürlich war das der erste Moment der Wahrheit. Ich würde ihre Unterwäsche sehen, und das würde mir zumindest einen Anhaltspunkt bieten, woran ich bin. *Es war ein dunkelroter Tanga.*

Danach machte sie langsame Schritte auf mich zu, ihre Schuhe klackten laut auf dem Parkett. Ihre umwerfenden Beine wurden durch ihre kurzen Absätze noch länger, und sie umarmte mich. Unsere Köpfe waren dabei in Kußentfernung, und ich schaute ihr für einen Moment in die Augen. Dann bewegte ich meine Lippen zu ihren, und sie zog sich zurück.

Sie sagte sie weiß nicht, ob sie für mich Gefühle hat, weil sie kein wirkliches Kribbeln verspürt. *Komisch. Kribbeln = Verliebt sein. Das kann ich ja noch verstehen. Nicht Kribbeln = nicht verliebt sein? Was ist dann mit Sex? Da bin ich ja der Richtige, der plötzlich Sex und Gefühle zusammenbringt.* Außerdem sei sie ängstlich, sie will ihre Selbstständigkeit nicht verlieren. Gut, dass kann ich ja alles verstehen. Ich meinte ich komme mit einem „Status ungeklärt“ zurecht, und ihre Selbstständigkeit würde ich niemals rauben, weil ich selber meine Eigene brauche. Das schien ihr zu genügen. Sie umarmte mich leidenschaftlich. Wir fingen an uns zu küssen. Sie machte den Eindruck, als ob sie verliebt sei. *Die Zeit wird das klären, und ich denke sie wird allmählich ihre Angst vor einer Beziehung verlieren.*

Ich schaute ihr tief in ihre unschuldigen blauen Augen, sie vertraute mir. Und ich vertraute ihr. *Seit wann war ich naiv?* Während dieses Blickes schmiegte sie sich an mich. Ihre Atmung war schnell, sie schien ungeduldig. Ich küsste ihren Hals, ihren Ausschnitt und berührte sanft ihre Brüste durch ihr Oberteil. *Sie wurde ungeduldiger.* Leider lies sie mich nicht lange ihren Hals küssen, weil sie bald anfing mein Hemd auszuziehen. Ich erleichterte sie ihrer Bluse und zog ihren BH aus. Sie hat die schönsten Brüste, die ich mir überhaupt vorstellen kann. Wie kann eine Frau so eine gewinnende Mischung aus zart und unschuldig, und erotisch und erregend sein? Ich fühlte mich wieder ein wenig schmutzig. Aber sie war es, die ihren Schoß konstant an mir rieb und einfach nicht genug von mir bekam.

Wir verbrachten die ganze Nacht bis 5 Uhr morgens mit Sex. *Es war wie im Himmel, nur lebe ich.* Obwohl ich ein sehr zärtlicher Mann bin *(sein kann)*, war diese Nacht eine völlig neue Erfahrung für mich. Trotz all der wechselnden Partnerinnen, der ewigen Suche nach etwas Neuem und Spannendem, war diese die zärtlichste Nacht von allen. Sie schlief in meinen Armen ein, glücklich, geborgen und sicher. Ich wachte auch vor ihr auf, und machte Frühstück. Geweckt habe ich sie mit Schoko-Cappuccino. Sie strahlte mich an, und ich sah ihre Augen funkeln. Die Leidenschaft der Nacht hatte unsere Harmonie und unsere Gespräche nicht beeinträchtigt. Wir unterhielten uns besser als je zuvor.

Ich brachte sie nach Hause, weil sie in die Uni musste. Es schien doch alles in Ordnung zu sein, sie wollte mich vielleicht doch. Bis dann wieder eine SMS von ihr kam. Mein Herz blieb stehen. „Danke für die wunderschöne Nacht. Ich spüre noch immer Deine Fingerabdrücke auf meinem Körper prickeln. LG, Iris“ Diese SMS besänftigte mich. Es wird doch alles gut. *Ich behielt die SMS, denn es ist eine Einzigartige.*

35: Liebe halten, Liebe verwalten

February 21, 2006

Jeder putzt seine Wohnung in seinem eigenen Rhythmus. Der Eine putzt einmal im Monat, der Andere eher wöchentlich, und ein paar Menschen sogar täglich. Wäre Dein Lieblingsessen noch dein Lieblingsessen, wenn du es jeden Tag essen müsstest? Was ist reizvoller: Etwas was man schon besitzt, oder etwas was man nicht hat? Wie viel Pflege braucht eine Beziehung, und wie viel „Pflege“ erträgt sie?

Zeit hält alle Wunden. Dieser flotte Spruch soll zahlreichen Leidenden helfen, birgt aber Sprengstoff in sich. Auch wenn er sich wenig tröstlich anhört, bewahrheitet er sich oft genug, dass etwas daran stimmen muss. Die Kernaussage ist wenig tröstlich. *Gefühle sterben mit der Zeit.* Genau wie eine Flamme, die aus Mangel an Brennstoff erlischt. Was passiert in einer Beziehung? Sie sammelt ihre schmutzige Unterwäsche am Fuße des Bettes, *was einige wenige Männer vielleicht noch gut finden, * er lässt seine Socken liegen und hört ihr nicht mehr zu, * was viele Männer zweifelsohne sowieso tun. *

Aber wie bleibt sie willig, loyal und begeistert, und wie bleibt er aufmerksam, treu und spannend? * Gar nicht. Dachte ich zumindest. * Die Langeweile ist wie das unaufhaltsame Nichts, aber damit endet die Geschichte dann doch, sehr zum Leid einer der Beteiligten, manchmal zum Leid beider. Und es sind meistens beide Schuld. Heißt das Blumen und Pralinen, jeden Tag? Oder blowjobs und Strapse jede Nacht? * Was für eine Vorstellung… Das erinnert mich gerade an Fiona, zumindest bei den letzten beiden Punkten. Hätte ich ihr doch mal Blumen geschenkt. * Natürlich ist es nicht so einfach.

Man will immer das was man nicht hat. Aber eine Beziehung soll ja auch Sicherheit suggerieren, weil man etwas sicher hat und sich auf jemanden fest verlassen kann. Wie passt das zusammen? *Gar nicht.* Diese beiden Bedürfnisse laufen au contraire, und es ist schwer beide gleichzeitig zu befriedigen. Irgendwie muss der Partner einerseits wissen dass er bekommt was er braucht, und andererseits verstehen, dass er nicht alles haben kann, er muss schon etwas dafür tun. Liebe Ladies, das heißt nicht, dass ihr anfangen sollt eure Männer scharf zu machen und dann nicht mit ihnen zu schlafen. *Das erinnert mich wieder an Fiona.* Sie wusste es, mich willig zu machen, und sie wusste es mir immer erst zu geben, wenn es sein musste. Das band mich an sie, ich bekam nie genug von ihr. *So muss es leider sein.* Jura Iris kann / konnte das noch besser. *Wie bitter.*

Immer interessant bleiben. Woraus besteht das Zuckerbrot? Womit kann man peitschen? Die Spannung macht es. Fürsorge und Aufmerksamkeit, das Gefühl der Gemeinsamkeit und der Weiterentwicklung beider Partner ist dabei wichtig. Der Partner muss wissen, dass man sich für ihn immer noch interessiert und man selbst nach langer Zeit diese Person noch reizvoll findet. Nur wie erhält man diesen Reiz? Man darf sich niemals schleifen lassen. *Hey, baby, jetzt wo wir 5 Monate zusammen sind kann ich doch wieder meine weiße Schiesser Feinripp Unterhose mit Eingriff tragen, oder? Das gilt genauso wenig für euch Ladies.* Der Partner sollte meistens die beste Seite zu sehen bekommen, auch wenn er hinter die Kulissen sehen darf. *Schließlich will der Restaurantkunde nachdem er mal in die Küche geblickt hat trotzdem noch essen wollen.* Das hat mich anfangs an Jura Iris gestört, man konnte sie nie spontan besuchen oder abholen, weil sie sich immer erst ein wenig (20-30 min) „hübsch machen“ musste. Aber mittlerweile schätze ich es sehr. Sie sah immer perfekt und begehrenswert aus. *So extrem muss es vielleicht nicht sein.*

Zeige Aufmerksamkeit. Schneid ihm die Zeitungsartikel aus, die ihn wirklich interessieren könnten. Merk dir die Namen ihrer Freundinnen und Arbeitskollegen. Lass ihm mal seine Freiheit. Schenk ihr gelegentlich eine kleine Aufmerksamkeit, von der du weißt, dass sie diese mag und sie zu schätzen weiß. *Vor allem: zu schätzen weiß!* Es zeigt Interesse, ganz handfest und motivierend.

Baue eine Perspektive auf. Natürlich weiß man nicht immer *besser: eher selten* ob man die Person heiraten würde, ob man mit ihr Kinder bekommen möchte. Aber letztendlich läuft es auf dieses oder auf Ähnliches hinaus. Deswegen sollte man die Ziele des anderen kennen und respektieren und man sollte gemeinsame Ziele allmählich aufbauen. Hierzu zählen gemeinsame Reiseziele, Erlebnisse und vielleicht auch Hobbies. Aber auch etwas völlig Neues zusammen erleben schafft Perspektiven, man wächst.

Entwickelt euch. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten. Oft vermitteln Beziehungen dieses Gefühl. Dies geschieht oft in einem eingeschliffenen Alltag, wo Routine die Spannung tötet. Die Partner müssen beide das Gefühl haben, dass sie von der Beziehung profitieren, nicht nur emotional. Hierfür schätze ich Kunstausstellungen, Theater, Reisen, Menschen gemeinsam kennen lernen und zusammen ein Hobby oder eine Leidenschaft teilen.

Mache dich unvergesslich. Das fängt schon klein an. Eine Kundin, mein weibliches Orakel, gab mir eine Lebensweisheit ihrer Großmutter mit: „Willst du gelten, mach dich selten.“ Damit fängt es an. Der andere muss dich auch ab und zu mal vermissen, damit der Partner weiß, dass ihm etwas fehlt und dass es ihm noch etwas bedeutet. Aber auch das Gegenteil ist wichtig. Besondere Erlebnisse, die man gemeinsam durchlebt hat, binden beide stärker zusammen. Hierzu zählen für mich z.B. Reisen, Ausgehen, etwas völlig Neues tun, was dem Partner einen neuen kreativen Einfluss, eine neue Perspektive gibt. Macht also etwas ungewöhnliches zusammen. Geschenke sind auch ein guter Zeitpunkt, sich unvergesslich zu machen.

Guter, abwechlsungsreicher Sex. *Ganz wichtig.*

Das Wichtigste zum Schluß: Miteinander reden. Und wenn alles nicht hilft: Konsequenzen ziehen. *So rational wie möglich.* Beziehungen sind leider Übungssache.

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